Die ganze Welt ist entzückt vom Microblogging und im speziellen von Twitter, als ob da jemand das Rad neu erfunden hätte. Ohne Unterlass werden die Vorzüge der schönen neuen Twitter-Welt gebetsmühlenartig von den Fans runtergeleiert, ob es nun die Schnelligkeit ist, die offene Struktur, das Live-Erlebnis… Alles ist Super-Toll. Man könnte meinen diese Junkies haben in ihrem leben nix anderes mehr zu tun und feiern deshalb ihren neuen Lebensinhalt in die Höhe. Zu unrecht.
“Wunderbar, ich habe noch nie so schnell erfahren, dass in Israel die Bomben fallen” oder “Klasse, ich war live dabei als in den USA ein Flugzeug abgestürzt ist, denn der Twitterer sass drinne.” oder auch “Ist doch eine feine Sache, Barack Obama zu folgen und genau zu wissen, was er denkt und tut.” Das sind die einhelligen Argumente der Twitter-Süchtigen, und ich gebe zu, Twitter hat einen enorm hohen Suchtfaktor. Auch ich verfalle diesem das ein oder andere Mal. Abergenau hier liegt die Gefahr.
Für manche Menschen ist Twitter der einzige Lebensinhalt geworden, sie twittern von überall und folgen jedem der einen Satz mit weniger als 2 Schreibfehler zusammenbekommt und den Reply.Button trifft. Ob nun solche Tweets aus dem Zug, aus der Kantine, aus dem Büro oder gar aus dem Ehebett oder der Toilette kommen, ist völlig Wurscht, denn alle sind sie süchtig nach diesem Mitteilungsbedürfnis anderer und auch des eigenen. Twittern tut genau diese Bevölkerungsgruppe die aus irgendeinen Gründen keine Zeit oder Lust haben in Ego-Strip-Sendungen wie Vera am Mittag, Britt, der Talk oder andere Formate dieser Gattung Fernsehunterhaltung.
Die erste Frage die sich nicht nur mir stellt, ist ob es wirklich so wichtig ist, zu wissen, dass es jemand gibt, der twitternd einen Flugzeugabsturz überlebt und dabei fröhlich twitternd darüber berichtet und auch Bilder dazu postet? Nein, ist es nicht, erstens ist dieser Flugzeugabsturz eh völlig unwichtig gewesen, solche merkwürdigen Unffälle wie in diesem Fall passieren in schöner Regelmässigkeit nahezu jeden Tag irgendwo auf der Welt. Und gleichzeitig läuft in China jemand gegen ein Stopp-Schild. So what???
Die eingefleischten Twitterer argumentieren jetzt, dass erst Twitter dieses Möglich macht, dass die ganze Welt direkt und live davon erfährt, dass es eben dort einen Beinahe-Absturz einen Flugzeuges gab. So, dann soll doch dieser Twitterer mir doch bitte auch die Ursachen des Unfalls und die Stimmen der Verantwortlichen twittern, die Meinungen der Hilfs- und Rettungsmannschaften, die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungenm würden mich interessieren. Falls es welche gäbe. Das, liebe Twitter-Freunde, kann nur ein Journalist. Es ist wunderbar aber unnötig von jemandem zu erfahren, dass er dabei war, allerdings hält sich die Sensation in Grenzen, denn ich kenne diesen Menschen nicht. Wenn ich Twitter, dass ich auf der nase liege und mir den arm gebrochen habe, interessiert es auch keinen.
Dann kann ich mich erinnern, dass Twitterer über die Eskalation auf Athens Strassen berichteten, recht zeitnah und recht anschaulich, was man eben so in 140 Zeichen reinbekommt. OK, da geht irgendwo auf der Welt der Punk ab, weil einem Polizisten der Finger juckte. Das ist schlimm und darf niemals passieren. Ist es aber. Und jetzt feiert die Twitter-Gemeinde, dass Twitter und deren User live dabei waren. Juhu. Will ich das denn? Und weiter kann ich wieder die Bitte stellen: Lieber twitternder Grieche in Athen, mich interessiert dieses Thema, liefere mir bitte auch Hintergrundinformationen, Bewegtbilder, Stimmen und Meinungen der griechischen Politik und Gesellschaft. Das interessiert mich. Und nicht sensationshaschende Twittermeldungen wie “Ganz Athen brennt. ” Was ja auch noch völlig falsch war. Wert dieser Sache ist gleich null, denn 5 Stunden später habe ich punkt 05:30 Uhr die kompletten Informationen auf meinem Bildschirm mit allem was mich ineteressiert… Zweiter Minuspunkt an Twitter.
Gleiches gilt für das Thema Israel und deren Krieg. Wer kann euch garantieren, dass diese Informationen, die ihr da über Twitter erhaltet nicht Propaganda der Israelis ist? Niemand. Im Krieg gelten eigene Gesetze, somit ist der Wahrheitsgehalt dieser Tweets stark anzuzweifeln. Leser-Nutzen: Null.
Das alles sind Gründe die eigentlich gegen Twitter sprechen. Wenn man es anders herum betrachtet, würde nichts für Twitter sprechen, allerdings ist es eine nette Spielerei, kann aber nicht bisheriges ersetzen. Weder Medien, Journalisten, Blogs oder irgendwelche Profile auf irgendwelchen Ntworks wie z.B. Facebook. Twitter ergänzt, Twitter erzeugt Kurzweile, aber Twitter ist eines nicht: Unersetzlich. Allerdings kann Twitter ein guter Dienst zur Verfollständigung des Lebensstreams sein, wie zeigt das UPLOAD-Magazin.
So, und nun kommen wir zum eigentlichen Thema, warum Twitter eigentlich jetzt schon tot ist bzw. bald am eigenen Erfolg ersticken wird, falls sich nichts Grundlegendes ändern sollte. Aus meiner Sicht genau aus drei Gründen:
- Twitter wird nur mit Links voll gemüllt, ein großer Teil ist nicht mal der Strom wert, den er verbraucht.
Zu manchen Zeiten, hat man auf Twitter nur Tweets die irgendwelche Links zu irgendwelchen Youtube-Videos, lustigen Bildchen, neuen Blogposts oder anderem. Der Mehrwert des Nutzens ist hier tendenziell gegen Null, da es mehr Zeit raubt, das wirklich wichtige oder auch für einen selbst interessante heraus zu filtern, das gibt man aber auch schnell auf. - Twitter ist immer öfter und immer wieder down, langsam, Tweets werden nicht zugestellt
Erst gestern Abend als zwei heisse Themen aufeinander trafen, der Hype um Steve Jobs und seine Apfel-Fabrik und Robert Basic und sein Blogverkauf, war Twitter mal wieder heillos überlastet. Und genau dieser Umstand ist immer wieder der Fall. Das nervt und man verliert die Lust.
Twitter wird gehackt
Das, was wir aktuell erleben, ist erst der Anfang, und Experten wundern sich, dass es jetzt erst los geht.
Es werden nicht nur die Accounts von Britney Spears oder Barack Obama gehackt, sondern einfach ausnahmslos alles, was sich hacken lässt.
Das eigentlich schöne an Twitter ist ja, dass man durch unzählige Applikationen von Drittanbietern seinen ganz eigenen und persönlichen Twitter bauen kann und somit Twitter zur Eierlegenden Wollmilchsau wird. Doch genau hier ist dann das Problem. Die Drittanbieter verlangen teilweise Nutzernamen und Passwortt und die Spammer und Account-Sammler unter denen müllen und spammen dann alles voll. Was zu tun ist, und auf was man achten sollte, listet der PR-Blogger auf.
Ein weiteres Thema bei Twitter ist die Nettiquette bzw. die Twitterquette, viele Leute fühlen sich zu schnell auf den Fuß getappst, weil man entweder zu klein schreibt, followt obwohl man nicht darf, was man nicht weiß, anderen entfollowt, diese sind dann beleidigt, weil man kein Interesse an deren Themen hat. Man setzt sich ununterbrochen ins Fettnäppfchen, obwohl man garnicht will.
Ganz zu schweigen von Twitterern, die mal in Englisch mal in Deutsch oder in einer ganz anderen Sprache twittern, kann man sich da nicht festlegen?
Diese vielen Punkte lassen Twitter nerven. Twitter ist unnötig und Jungs und Mädels denkt mal daran: Es sind erst wenige Monate vergangen, da konntet ihr noch ohne Twitter leben. Heute tut ihr alle so, als ob ihr es nicht könnt. Auf kurz oder lang wird Twitter die Server abschalten müssen, denn Spam, Unnützigkeit und Langeweile des Dienstes und das immer noch fehlende Geschäftsmodell werden das Startup dazu bringen, dass die Millionen versiegen werden.
Ich lade aber trotzdem jeden zu einer Diskussion hier auf dem Blog oder über Twitter ein. Ich freue mich sehr darauf.






















Sehr schöner Artikel. Ich habe einen ähnlichen Artikel für die Freiburger Kulturzeitung Kultur Joker verfasst und mir ebenso den Zorn der debilen Zwitschergemeinde auf mich gezogen – was mich aber soviel juckt, wie wenn ich China ein Sack Reis umfällt.
Werde diesen Artikel verlinken.
Hier übrigens der Link zu meinem Artikel:
http://www.kulturjoker.de/index.php/314/twitter-youtube-myspace-facebook
Oh mein Gott, stopp the press! Twitter kann Zeitungen und Nachrichtenmagazine nicht ersetzen, weil nur 140 Zeichen Platz ist. Verbrennt Twitter!
Du hast Dir zwar viel Mühe für den Beitrag gegeben, aber die Argumentation und Schlussfolgerungen sind totaler Blödsinn.
Da hast Du ja Deinen “völlig unwichtigen” Flugzeugabsturz. Das erste Foto war übrigens auf Twitter zu sehen und wurde nicht nur von CNN genutzt.
Das ist toll. Alles, was ich sagen wollte, haben die anderen schon erledigt (vor allem pell).
Na gut, eins noch: Das Argument “Twitter ist ständig down” kann ich kaum nachvollziehen. OK, passiert manchmal, aber ist doch schon viel besser als noch vor einem halben Jahr oder so. Abgesehen davon: Wenn das Angebot stimmt, halten die Leute sowas trotzdem aus (wie langsam war das Internet noch vor 10 Jahren, trotzdem haben alle durchgehalten …) – und das Angebot scheint ja für genug Menschen zu stimmen, wenn auch nicht für dich.
Der Text atmet den Geist von Web 0.9
@webe: ‘Nough said ;-)
Machen wir es kurz – ohne Twitter hätte ich diesen Beitrag nie gelesen ;-)
Heureka. Ist das schön. Klassisch, wie sich die Dinge wiederholen. Ein Medium wird von denen, die ihm persönlich nichts abgewinnen können pauschal abgewertet, von den Fans desselben pauschal als allgemeingültig glücklich machend stilisiert.
Jungs und Mädels, wenn Journalisten negativ über Blogs berichten, dann werden ihnen diverse Keulen um die Ohren geschlagen, von “rückständig” bis “vor dem eigenen Untergang den Kopf in den Sand stecken”. Und dann kommt Twitter – und Blogger verfallen in genau das selbe Schema. Lustig, oder?
Twitter kann was bringen, muß aber nicht. Dito bei Blogs. That’s it.
Und, mit Verlaub, der Beitrag ist nicht so geschrieben, dass man den Eindruck gewinnt, hier will jemand überzeugt werden. Aber trotzdem die Antwort: Twitter bringt mir neue und intensivierte Kontakte, ja, sogar schon mit geschäftlichem Erfolg, eine Menge Input und Anregungen.
> “Twitter wird deshalb sterben, weil sich das Modell in wohlwollen auflösen wird.”
Schreiben Journalisten auch über Blogs. Blogs gibts immer noch und sie entwickeln sich weiter.
> “Twitter wird deshalb sterben, weil sich das Modell in wohlwollen auflösen wird.”
Twitter ist ein Werkzeug für eine gewisse Art zu kommunizieren. Wenn ich Dich richtig verstehe, dann geht Deine erste Hauptkritik auf genau diese (für Dich nicht vorhandenen bzw. im Nutzen nicht nachvollziehbaren) Inhalte. Offensichtlich gibt es aber genug Nutzer, die dieser Art etwas abgewinnen können. Warum das bei mir so ist, habe ich oben geschrieben. Für andere ist es das nicht. Auch gut.
Der zweite Hauptkritikpunkt stimmt: Twitter könnte stabiler sein. Das ist ein Werkzeugproblem. Damit mag vielleicht Twitter irgendwann verschwinden (oder sich bessern), aber die Art zu kommunizieren wird bleiben.
“Mir ging es einfach schlicht und ergreifend darum, dass endlich mal was gegen dieses getwitter gesagt wird,”
Natürlich auch ein Grund, so einen Wind zu machen… Genauso viele gleichwertige Gründe gibt es zu twittern.
Hi, erstmal: Danke, sprachlich sehr schön! Weil ich so gerne lache, freue ich mich nämlich über sowas. Die anderen Kommentare glaube ich zerreißen den Inhalt, darum spare ich mir das hier.
Aber vielleicht “followst” du auch einfach den falschen Leute… Ich finde das alles immer höchst unterhaltsam und wer mich langweilt wird “entfollowt”.
Trotzdem alles Gute und bis dahin!
mir ist noch was in der argumentation aufgefallen, was so nicht hinhaut.
“…zeitweise nicht erreichbar…”, “…langsam…”, etc. – trifft dies nicht auch auf youtube zu? trotzdem wird es genutzt u. ist nicht tot zu bekommen. eher im gegenteil. youtube hat dafür gesorgt, dass es jetzt unmengen an videoportalen gibt. und ist es da nicht genauso, dass da n haufen schrott hochgeladen wird? ne ne – die argumentation ist einfach zu einseitig und nicht stichhaltig. web ist web – viel schrott u. auch viel wissenswertes… und das ist gut so.
Es gibt doch so viele Dinge auf der Welt, die mehr oder weniger unnötig sind.
Meine Meinung:
So lange es Spaß macht und aus Spaß nicht Ernst wird, ist es auch nicht verwerflich. ^^
Naja – ich will mich kurz fassen…
Als das Buch erfunden wurde – das war was ganz böses… keiner brauchte sowas.
Als das Telefon erfunden wurde… s. o.
Als der Computer erfunden wurde… s. o.
etc. etc. etc.
Ansonsten möchte ich einfach auf die Artikel von exterpassiv, frank und pell verweisen.
Ich verstehe mal wieder eines nicht, warum hier mein Blogposting immer wieder mit der Journalie in Verbindung gebracht wird. Ich bin kein Journalist, will auch keiner sein. Ich bin Blogger, weil ich was zu bloggen habe, weil ich eine Meinung habe. Wenn ich ein Journalist, Schreiber oder ähnliches wäre, müsste ich bestimmt nicht solche langen Beiträge posten, weil ich mich dann sicherlich besser und gewandter ausdrücken könnte. Das habt ihr mir wahrscheinlich alle vorraus. Aber das nur am Rande.
Ich habe vielleicht gestern Beleidigungen gelesen wo vielleicht keine waren, da hab ich wahrscheinlich etwas überreagiert, man kann sie auch als Nicht-Beleidigungen verstehen. Aber das lassen wir jetzt so stehen, ich ziehe es zurück und gut.
Twitter wird deshalb sterben, weil sich das Modell in wohlwollen auflösen wird.
Wenn ein Nutzer einen Dienst in Anspruch nimmt bzw. nehmen will, der aber zeitweise nicht funktioniert, verlangsamt funktioniert oder wenn er funktioniert keinen Mehrwert liefert, dann wird dieser Dienst nicht in Anspruch genommen, bzw. nur von denen die man nicht als Zielgruppe erwartet.
Ein Beispiel aus der realen Welt als Veranschaulichung meiner Theorie. In einer schwäbischen Mittelgroßen Stadt wird ein Busverkehr für alle Bürger angeboten, kostenlos, zu den Geschäftszeiten des ansässigen Einzelhandels. Die benutzung des Busses ist für alle kostenlos. Die Kosten tzrägt der örtliche Handel zusammen mit der Stadtverwaltung. Dieser Bus-Dienst ist Twitter.
Wenn nun aber der Busdienst nur noch fährt, wenn der Busfahrer Zeit un Lust hat, die Busse aber ab und an auch mal das Privat-Fahrzeug oder das Fahrad des Busfahrers ist, und der Busfahrer nur noch dahin fährt wo er will, dann wird zwar weiterhin der Dienst angeboten, aber niemand wird sicgh an die Starsse stellen und warten, ob der Bus mal vorbei kommt.
Ich will damit sagen: Wenn ein Dienst nicht oder nur sehr unzufriedenstellend funktioniert, dann wird ihn irgendwann niemand mehr nutzen. Und wenn ihn niemand mehr nutzt, nehmen die Kosten im Vergleich zum Nutzen für den Anbieter zu und das ganze lohnt sich nicht mehr.
Würdest du in Twitter investieren, wenn genau diese Gegebenheiten vorherrschen? Und wenn dann noch dazu kommt, dass immer noch kein Geschäftsmodell vorgestellt wurde? Ich würde nicht investieren, dann kann ich mein Geld auch aus dem Fenster werfen. Also wird dann, wenn diese Situation eintritt, Twitter die Server abschalten müssen. Somit wäre mein Aufmacher/Überschrift endlich mal belegt. (Ich dachte ich würde eher und leichter verstanden werden)
Twitter wird Blogs nie ersetzen, das habe ich auch nie behauptet, aber es gibt Zeitgenossen, die das behaupten, eigentlich wollte ich nichts anderes sagen als du pell.
Mir ging es einfach schlicht und ergreifend darum, dass endlich mal was gegen dieses getwitter gesagt wird, denn ich habe bisher nichts Twitter-kritisches gefunden, ausser von der Journalie selbst. Bisher wird an jeder Ecke Twiiter als das Allheilmittel aller Kommunikationsdefizite und -probleme gehypt, und dem ist einfach nicht so. Twitter ist nichts anderes als ein Chat aus der guten alten Web 1.0-Phase in 2nulligen Farben und dass jeder alles mitlesen kann. Mehr nicht. Nur Spielerei.
hier, das stützt meine Auffassung: http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/83/
Gott, das ist verdammt viel Blödsinn hier. (War das eine Beleidigung? Wenn ja, dann tut es mir Leid.) Im Übrigen benutze ich kein Twitter, hat sich mir nicht erschlossen. Was halte ich von Twitter? Eine Menge. Twitter ist sowas wie eine Pinnwand, jeder kann sein Dina 4 Blatt anpinnen, willst du weitere dieser Blätter lesen, dann followst du den User, willst du es nicht mehr lesen, dann ignorierst du es eben. Das ist eine freie Entscheidung. Du musst nicht, wenn du nicht willst.
Wenn du die Links und Spambotschaften nicht für dich erschließen kannst, dann brauchst du dir das doch nicht durchzulesen, oder? Es ist allerdings faktisch klar, dass du in 140 Zeichen nicht die Meinungen verschiedener Menschen integrieren kannst, die irgendwas mit einer Nachricht in Griechenland zu tun haben. Sieh dir mal CNN oder Phoenix an. Der Newsticker unten verrät auch nicht alles, allerdings ist er erste Informationsquelle. Sowas wie eine Überschrift bei einem Artikel. Wo ist dein Problem? Dass solche Leute Aufmerksamkeit kriegen? Aufmerksamkeit kriegst du wegen allem möglichen.
Twitter wird Blogs nie ersetzen können, denke ich. Twitter-User sehen sich auch nicht als Microblogger. Wenn man die verschiedenen Ansichten von “Blog” betrachet, dann ist der Begriff Microblogging ohnehin falsch. Twitter ist eher eine Möglichkeit mehreren Personen gleichzeitig etwas zu sagen. Dieses “zu Wort kommen” ist legitim. Seit wann müssen wir denn bitte korrekt in allem sein? Wer entscheidet was korrekt ist und was nicht? Ist es nicht so, dass Autoritäten gerne Links posten dürfen und alle darauf zu gehen, aber der unbekannte User dann als Spammer gilt? Auch vor dem Internet gab es Menschen, die Schwachsinn erzählten. Das ist nicht falsch, denn es bedroht niemanden und es tut auch niemandem weh.
Der Mehrwert einer Community ob Twitter, MySpace oder Facebook ist das was man draus macht. Das Schöne ist doch, dass es niemanden gibt, der irgendjemandem was vorschreiben kann. Man ist anonym und hat die Möglichkeit auszudrücken was man möchte. Man kann viele Menschen erreichen und viele Menschen können somit auch Stellung beziehen. Das finde ich toll.
Wieso Twitter sterben wird, ist mir noch nicht ganz geläufig. Eher widersprichst du dir: Du sagst es gebe genügend Menschen, die das Zeug posten und genügend die es lesen. Ist das nicht das Fundament? Dass sie noch kein Geschäftsmodell haben, sollte nicht fatal sein. Facebook hat auch noch keins und selbst Google hatte fast sechs Jahre benötigt um eines zu finden. Dass es mal Ausfälle gibt, ist eben so. Das macht doch nicht den Dienst als solchen unattraktiver in der Hinsicht der persönlichen Bedeutung.
Twitter ist im Übrigen noch nicht ansatzweise so sehr mainstream, dass man meinen müsste, es gebe so viele Leute, die nicht mehr ohne auskommen würden. Das kannst du bei vielen Facebook und MySpaceusern sagen und letztendlich macht das keinen Unterschied. Süchtig zu sein, muss nicht falsch sein. Oder so: In welcher Form willst du festlegen, wann jemand als süchtig gilt? So lange man den Bezug zur Realität nicht vernachlässigt, kann man sich auf sich selbst einigen. Nicht alles muss mies sein. Und ganz ehrlich, bei all den Rauchern in dieser Welt, ist Twittersucht etwas worüber ich mir weniger Sorgen mache.
Als ich zum ersten Mal im Netz war und ich das erste Mal eine E-Mail bekam, geantwortet hatte und diese E-Mail nach einer Minute (56k modem^^) bei einem Freund ankam, da sagte ich auch, dass ich nicht mehr ohne könnte. Neue Technologien können ein Platzfüller sein. Sie müssen nicht äußerst sinnvoll sein. Wer entscheidet auch, was sinnvoll bedeutet? Für mich macht Religion wenig Sinn, für Millionen Menschen ist es der Glaube an Erlösung, das macht die Religion aber nicht unsinnig. Das ist einfach rein subjektiv. Sieh es mal so: Als Leute wie Bill Gates oder Woz sagten, dass jeder mal einen Personal Computer haben würde, hat man ihnen den Vogel gezeigt. Jetzt lebt diese Generation mit dieser Technik, die alles revolutioniert hat. Twitter ist nicht Microsoft, aber Twitter hat eine Bedeutung für viele Menschen und das ist okay. Vielleicht hört der Hype auf. Dann ist es eben vorbei. So lange die Leute was drann finden, bleibt es erhalten.
Dass du die Twitteruser als “dumm” bezeichnest und in deinem Beitrag selbst einen quarativen Rundumschlag mit den Phrasen eines Buschidos zum Ausdruck bringst, ist paradox. Aber okay. Lustiger ist, dass das Zeug, was du so bei Twitter hinterlässt, sicher nicht als “intelligent” oder “wertvoll” bezeichnet werden kann.
Aber kommen wir zu deinen Aussagen:
“Dass ich in meinem Blogposting sehr direkt und aufstachelnd geschrieben habe, war beabsichtigt, da ich mit “aller Gewalt” eine solche Diskussion provozieren wollte.”
Du behauptest also eine Diskussion provozieren zu wollen, damit du hinterher meinen kannst, man habe dich beleidigt und dir nicht völlig widersprochen, was im Übrigen nicht mal stimmt. Siehe Kommentar von Carsten: “In einem Punkt muss ich dir aber zum Schluss noch Recht geben:” Ein Punkt macht deine Argumentation also plötzlich stichhaltig?
Du kritisierst dann auch noch die Qualität von den Twitterposts, was auch keinen Kontrast zu deinem Post hier darstellt, der journalistisch gesehen einfach nur für die Tonne wäre. Aber das ist im Grunde egal, weil Blogs keiner Qualitätsoffensive erlegen sollten. Blogs sind persönlich und Twitter huchje.. auch! Und ganz ehrlich, wenn ich einfach schnell posten kann, dass der Kuchen von Dr. Oetker gut schmeckt, dann gefällt mir das. Ich muss doch nicht erst vierzig Meinungen einholen um ein wahrliches Bild zu veröffentlichen.
Das allerbeste ist, dass du, der hier eine Diskussion starten will, zumindest war das deine Aussage, im Grunde auf keinen einzelnen Punkt eingegangen ist. Das stellt dein Beurteilungsvermögen, so wie deine diskussionsbereitsschaft sehr in Frage.
Schönen Tag noch
Es war doch irgendwie klar, das mehr und mehr solche (guten und richtigen!) Artikel erscheinen. So ist es doch mit jeder neuen Technologie/Anwendung: Die Nutzer wissen zu Beginn noch nicht so recht was sie damit anfangen sollen, deshalb ist auch viel Müll dabei.
Zumindest kann jeder quasi ohne Vorkenntnisse mitmachen. Genauso war es mit Blogs und Podcasts auch. Letztendlich werden nur die auf lange Sicht überleben (gefollowed), die für irgend jemanden interessante Inhalte bieten.
Unsere Strategie dazu (mit etwas Werbung in eigener Sache ;-)): Versuchen das Gute an den neuen Applikationen auf Bereiche zu übertragen, wo es wirklich Sinn machen könnte. So haben wir z.B. den TV-Twitter (www.tvitter.de) entwickelt, und mit Funktionen angereichert, die speziell zum Thema Fernsehen “Was guckst Du gerade” Sinn machen (z.B. einfache Youtube-Integration, jede Sendung ist automatische in “User”, etc.). Bleibt natürlich abzuwarten, ob es Erfolg hat, es gibt ja schließlich auch einge Nachteile (neuer Account, mehr und neue Funktionen, andere Bedienung etc.)
Ich verstehe aber nicht, wie man auf so einen Beitrag gleich so emotional ragieren kann. Aber das würden die Gäste der Ego-Strip-Sendungen wohl auch tun, wenn man sie für ihre Teilnahme kritisieren würde … ;-)
Vorsicht, das wird laenger:
Ich muss schmunzeln und kann die von Dir registrierten Beleidigungen in keinem der Kommentare finden. Da ist Deine Wahrnehmung wohl etwas von der Erwartung ueberlagert.
Mein Twitter-Konto ist erst seit wenigen Wochen existent. Ich bin sicher kein Verfechter des MicroBlogging. Lange habe ich mich ueber diese Form der “Web-SMS” mit Exihibitionismus-Option gewundert. Irgendwann dachte ich mir: probieren geht ueber …
Nun ja, ich kann Dir nicht erklaeren, wozu Twitter gut ist oder warum es die Menschheit in irgendeiner Form voran bringt oder eben auch nicht. Diese Frage stellt sich mir in keiner Weise. Wie in jedem interaktiven Medium muss das jeder fuer sich selbst ermitteln. Wir bewegen uns weg von Zentralisierung hin zum “Massenindividualismus”. Was ich allerdings kann, ist eine Kurzfassung dessen zusammenstellen, was ich aus Twitter (und meinem kleinen aber sorgsam ausgewaehlten Set an ‘followers’ und ‘following’ ) ziehe:
- schneller, direkter Kontakt mit Menschen, deren Projekte/Thesen/Arbeiten mich interessieren
- spontaner und formloser Kontakt zur Aussenwelt – ich arbeite sehr viel und finde es haeufig erfrischend
Zwei Punkte, das wars auch schon.
Wenn jemand nun Twitter aber als Plattform zum Austausch von Banalitaeten heranzieht, finde ich das in keiner Form negativ oder kritikwuerdig. Es ist ja nun so, dass das Netz es uns erstmalig ermoeglicht, Kommunikation im “grossen Stil” und gefuehlt anonym in Echtzeit zu beobachten. Deine Kritik an Twitter, den publizierten Inhalten und seinen Benutzern verbuche ich ebenso als Artefakt dieses Phaenomens. Vor 20 Jahren haettest Du keine Chance gehabt, mich mit Deiner Meinung zu erreichen und ebensowenig haette ich darauf antworten koennen. Ich finde es ganz im Sinne des kritischen Optimismus einen anzunehmenden Schritt nach vorn und muss (s.o.) schmunzeln, dass jedes neue Medium und seine Nutzer in harschem Ton, abfaellig und teilweise beleidigend kritisiert werden. Aber was solls, jeder legt halt selber fest, mit welchen Dingen er seine Zeit totschlaegt. Du genauso wie ich. Auf dieser Seite sehr schoen nachzuvollziehen ^^
Hier noch etwas Lesestoff: http://www.uic.edu/htbin/cgiwrap/bin/ojs/index.php/fm/article/view/2317/2063
Gruss
exterpassiv
Ich kann dir in der einen Sache auf alle Fälle beipflichten: Twitter hat für mich nicht mehr Sinn, als einen langweiligen Abend, an dem ich sonst nichts Besseres zu tun habe und auch nichts Anständiges im Fernsehen läuft, meine geistigen Ergüsse abzuliefern und jene anderer zu lesen – wenn sie denn zumindest ansatzweise witzig sind. Aber als Informationsquelle interessiert mich Twitter wirklich gar nicht.
Ich arbeite selber bei einer Tageszeitung als Journalistin und weiß, was richtige und gut recherchierte Berichterstattung ist. Die ganzen Möchteger-Zivil-Journalisten und ihr ewiges “eyewittnessing” gehen mir mächtig am Keks.
Twitter?
In meinen Augen nur ein Spielzeug zum Zeitvertreib.
Aber selbst wenn ich seltener Weise mal Zeit habe, mache ich dennoch lieber etwas anderes. Mit Freunden. Face to face.
Greets aus Salzburg! ;-)
Erklären MÜSSEN, Muss es mir niemand, da es sich mir aber nicht erschliest, frage ich nach, und bekam bisher noch keine Antwort. Keiner kennt den Sinn von Twitter, auch hier in den Kommentaren kam der nicht rüber.
Dass ich in meinem Blogposting sehr direkt und aufstachelnd geschrieben habe, war beabsichtigt, da ich mit “aller Gewalt” eine solche Diskussion provozieren wollte.
Es ist doch sehr amüsant zu beobachten, dass Twitter sooo verteidigt wird, warum auch immer in der Welt diese Loyalität herrscht, weiß ich auch nicht… Kanns jemand erklären?
Und über die Qualität von Twitter brauchen wir nicht streiten. Kuck jetzt (Do, 08.12.09, 19:00Uhr) rein, Postings werden seit einer Stunde nicht zugestellt… Warum hält man solch einem schlechten Service die Stange???
Wie wahr – Twitter polarisiert! Entweder man macht es oder man lässt es. Warum muss dir denn JEMAND erklären, was Twitter für einen Sinn hat? Lass es doch bleiben, wenn es die Vorteile für dich nicht gibt, die andere darin sehen. Zum Glück hat man ja die freie Wahl.
Du bloggst – für dich und viele andere ist das sinnvoll. Andere machen es nicht, weil es ihnen nichts bringt.
Du sprichst von Beleidigungen in den Kommentaren – wie ist denn der Großteil deines Artikel geschrieben? Sachlich? In deinen Worten ist nicht mal mehr Ironie zu erkennen.
Des Weiteren glaube ich nicht, dass es so viele Twitterer gibt, die vor Twitter gebloggt haben und dann nicht mehr als der “Micro-Blogging-Hype” losging. Twitter ist kein Ersatz für einen Blog. Viele nutzen doch eher die Kombination von Twitter und Blog, richtig? Hab zumindest diesen Eindruck. Und wer das bloggen oder irgendeine andere Art der Kommunikation wegen Twitter aufgegeben oder mit Twitter kompensiert hat – selbst schuld. Das ist nicht Sinn der Sache.
Wusste nicht, dass ich mich verteidigen muss… Nun gut. ;-)
Twitter polarisiert, entweder man findet Twitter toll oder eben nicht. Ich eher nicht, wobei ich auch ein Stück weit in den Twitterwahn verfallen bin und meine Möglichkeiten in Twitter gesucht habe, aber bisher keine gefunden habe.
Bisher konnte mir noch niemand den tieferen Sinn von Twitter erklären, nicht einmal ein Power-Twitterer. Für mich ist Twitter lediglich ein neuartiger Chat und ganz weit weg vom Bloggen oder Microbloggen. Ich und viele andere verstehen den Hype einfach nicht.
All die Vorteile die immer wieder propagiert werden, gibt es nicht. Eben nur Nachteile: Zeitverlust, Spam, sinnlose Tweets und Langeweile.
Und der Umstand, dass bisher keiner zu 100% widersprochen hat, gibt mir zu denken, dass auch alle Power-Twitterer und nicht-mehr-Blogger-sondern-jetzt-Twitterer das Microblogging noch nicht richtig einschätzen können.
Ich sehe für Twitter keinen Platz in der Kommunikation, da es eine unpersönliche, zeitraubende dezentrale Kommunikation ist. Viele Kommunikationsmöglichkeiten bieten weitaus mehr Vorteile und Anreize als Twitter…
Dass man, wenn man meiner Argumentation folgt, das halbe Internet zu machen müsste, wie es Carsten schreibt, stimmt auch nicht, wahrscheinlich wären es weit über 95% die von der Schliesung betroffen wären, aber keines der sinnlosen Angebote im Netz wurde so hoch gelobt und gehypt wie Twitter…
Also Beleidigungen sehe ich bislang in den Kommentaren nicht. Davon abgesehen würde es deutlich mehr Spaß machen, wenn Du deine Standpunkte mal ein bisschen verteidigen würdest ;)
Wunderbar. Schöne, und genau die zu erwartende Reaktionen.
Ich überlese bisher sämtliche Beleidigungen und warte auf weiteres, bisher hat ja zumindest keiner mir komplett wiedersprochen…. ;-)
Meiner Meinung nach ist die Argumentation der qualitätslosen Berichterstattung über Twitter hinkt ein bisschen. Diese würde das gesamte Konzept eines Blogs anzweifeln, da wohl nur ein Bruchteil der Blogger eine journalistische Ausbildung haben wird oder sich an den Pressekodex hält.
Die drei Kritikpunkte in der Mitte sind allerdings allesamt gerechtfertigt, die letzten beiden sind aber fast jeder Web2.0-Plattform schonmal passiert.
Also mein lieber Schulli, da will wohl jemand polarisieren und weiss nicht ganz, wie er es anstellen soll. Ich will mich hier gar nicht gross inhaltlich auslassen, Carsten und Corii bringen es schon auf den Punkt. Was ich allerdings wuensche, ist eine Zwangsbeschraenkung von pseudopolemischem BloggerMimimi auf 140 Zeichen. Warum? Das macht es unheimlich wichtig, auf den Punkt zu kommen und verbraucht weniger Strom.
Schublade auf – Twitter rein – Schublade zu – fertig.
Dein Blogpost erinnert mich an einen Artikel, der nach der Bloggerkonferenz re:publica letztes Jahr auf sueddeutsche.de erschienen ist. Demnach sind alle Blogger Nerds, asexuell und natürlich männlich. Und welche Session hat der Schreiber dieses tiefgründigen Beitrags besucht? Na klar – Porno 2.0.
Bei dir sind alle die twittern Selbstdarsteller, katastrophengeil und fern jeglicher Realität und natürlich extrem von 140 Zeichen abhängig. Trotzdem twitterst du selber und nicht viel gehaltvoller als die Leute, die du in deinem Beitrag belächelst.
Sicherlich stimmt einiges in Ansätzen von dem was du hier schreibst, aber dennoch – ziemlich einseitig betrachtet. Stimme Carsten absolut zu, was den Nutzen von Twitter angeht.
Sorry, aber so einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Wenn man deiner Argumentation folgt, könnte man gleich das ganze Internet abschalten. Weil da kann ja jeder einfach was reinschreiben, was vielleicht gar nicht stimmt, an allen Ecken und Ende lauern Kriminelle und Spam (oder noch schlimmer: Katzenfotos!) und viele können sich nicht benehmen oder sind vielleicht auch nicht gerade Meister der Rechtschreibung. Außerdem: Früher ging es ja auch ohne.
Wenn mir jemand bei Twitter auf den Keks geht, bin ich mit einem Klick auf “Unfollow” von seinem geistigen Diarrhö befreit. Das bei Twitter viel Mist gepostet wird, der die Welt weiß Gott nicht verändert, das steht wohl außer Frage. Aber das gilt wohl in gleichem Maße für andere Social Networks und meiner Meinung nach sogar für das gesamte Netz. Dementgegen steht der Nutzen, dass ich für eine bestimmt Auswahl (!) an Leuten deren Tweets anschauen kann und so auf dem Laufenden bleibe, was in meinem Umfeld gerade passiert. Twitter wird ja erst dann nützlich, wenn ich einen Bezug zu den Leuten habe, denen ich folge – seien es Freunde, Arbeitskollegen oder Leute aus dem gleichen Stadtviertel. Das kann sehr nützlich oder zumindest unterhaltsam sein, wenn man es richtig einsetzt.
In einem Punkt muss ich dir aber zum Schluss noch Recht geben: die Monopolstellung von Twitter ist ein echtes Problem. Aber da wird ja schon an verteilten Alternativen gearbeitet und ich hoffe sehr, dass die sich durchsetzen.
Sehr interessanter Artikel, der zum Nachdenken anregt und die Euphorie bei einigen (auch bei mir) in etwas ungefährlichere Bahnen lenkt.
Vielen Dank. :)