Guten Morgen.
Gestern ging die Wahl in Hessen über die Bühne, im Vorfeld war wenig zu spüren von Wahlkampf 2.0, auch war es gestern keine Wahl 2.0, allerdings hat das MTV-Zugpferd meiner Generation Markus Kavka die Wahl im Web-Veranstaltung ganz ordentlich gemeistert. Das lässt auf mehr hoffen bei den Wahlen 09 und nach dem 12 Monate währenden HickHack in Hessen bleibt nur eins zu sagen. Der König ist tot, es lebe der König.
ICQ und MySpace beweisen, dass die E-Mail noch lange nicht tot ist. Wurde doch immer wieder dieser Tod herbeigeschworen, ausgerechnet zweier derer Web 2.0-Anbieter, die die E-Mail mit Instant Messaging oder einem Community-internen Nachrichten-System ablösen sollten, starten jetzt einen E-Mail-Dienst. ICQ hat dabei seinen Dienst ICQmail schon vorgestellt, bei MySpace sind es noch vielversprechende Gerüchte.
Tja, wie soll es weitergehen auf BasicThinking? Das fragt Thomas Strohe, einer der neuen Autoren, in die Runde der BasicThinking Leser und bittet um Feedback. Die Vorschläge von Seiten des neuen Betreibers Serverloft kommen dann auch umgehend. Im Artikel Fangen wir an stellt André Vatter das neue Autoren-Team vor, mit Android-Handy Kogan Agora: Traum zerplatzt setzt Hajo Lücke den nächsten Artikel online, titelt dabei aber etwas reiserisch, denn der “Traum” vom Kogan Agora ist nicht geplatzt, sondern nur verschoben. Der bislang letzte Artikel auf BasicThinking Google als Anti-Demenzpille kommt wieder von André Vatter.
Holger Schmidt, der Netzökonom der FAZ, kitzelte aus Thomas Strohe, das ist der der sie ebay-Auktion gewonnen hatte, in einem Interview heraus, dass dieser aus BasicThinking eine deutsche Mischung zwischen Techcrunch und Engadget mit 3-4 Autoren/Redakteure machen will. Einen Tag früher sinnierte ich mit folgenden Worten
Aber was kommt nach Robert Basic auf basicthinking.de? Ich vermute, Robert wird noch ein bisschen weiterbloggen, so langsam übernimmt dann die neue Crew, ich stell mir da 2-4 Blogger vor, die das Ding professionalisieren und daraus wirklich ein deutsches Techcrunch machen. Wir werden sehen.
Man merkt sofort, das Robert Basic nicht mehr am Ruder ist. Nicht dass ich jetzt sagen will, BasicThinking ist schlechter oder besser geworden, bis jetzt ist es nur anders.
Nichts gegen Robert Basic, aber anders ist unter anderem, dass die Artikel mehr Struktur haben und die Kommentare im Schnitt länger sind. Diese typische Blog-Kommunikation die von Robert Basic mit dem Muster “Ich will was sagen” gepflegt wurde gibt es so nicht mehr.
Da hat sich die Web-Community des alten Europa mal ganz kurz aber umso heftiger gefreut. Hulu, der Video-Streamer aus den USA, war wohl durch ein Fehler kurzfristig in Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden und England frei zu empfangen. Normalerweise sperrt Hulu nicht-amerikanische Nutzer durch eine selektierung der IP-Adresse aus. Schnell und heftig keimten Hoffnungen auf, Hulu würde sich weltweit öffnen, der Spuk war allerdings schnell vorbei, mittlerweile ist der Original-Zustand wieder hergestellt, der Fehler wieder behoben.
Ich wünsche einen erfolgreichen Wochenstart.

























Diejenigen, die es haben wollen, die holen es sich auch, da hast du recht, das sieht man an den Mod-Chips für einige Spielkonsolen eben auch. Aber es ist nunmal nicht die breite Masse.
Lieschen Müller würde nie auf die Idee kommen, ihre PS2 zu modden oder einen Regional-Code auf einer DVD zu umgehen. Oder eben auch IP´s vortäuschen, um Hulu zu schauen.
Und das wissen die Anbieter doch auch, sind die Freaks die das machen doch auch ein Marketing-Tool für die Anbieter. Sieht man an dem Thema Hulu… seit dem Wochenende kennt es wohl jeder Blogger.
Aber Lieschen Müller muss eben noch warten, bis die Lizenz-Fragen geklärt sind. Und da kann ich die Anbieter eben auch verstehen.
Ich verstehe worauf du hinaus willst doch ein Schutz ist es doch nicht wirklich. Diejenigen, die es haben wollen, werden es sich sowieso holen. Ob nun über das Internet oder über einen anderen Weg. Mit einer so einfachen Methode wie IP-Bereichen ist das doch leicht zu umgehen. Zum Anderen hast du doch immer noch die Sprachbarriere. Nicht alle wollen sich tatsächlich die englische Version antun – gerade weil das nicht immer so einfach zu verstehen ist so schnell wie die reden. Ähnliches gilt z.B. auch mit den DVDs mit den Regionalcodes – absoluter Schwachsinn meiner Ansicht nach.
Da hast du sicherlich Recht Alper, allerdings vergisst man oft das Rechte- und Lizenzen Problem… Die deutschen Fernseh-Anstalten in diesem Fall, haben ha die Rechte für D erworben für teuer Geld, die wollen das natürlich selbst in die Hand nehmen.
Wenn Hulu und alle US-TV Anstalten es für alle frigeben würde, dann würden die Lizenz- und Rechte-Kosten in den Keller fallen und somit die Einnahmen wegbrechen…
Bzgl. Hulu: Diese Beschränkung von Inhalten auf IP-Adressen ist wahrlich nicht mehr zeitgemäß und war es meiner Ansicht nach auch nie. Die Welt ist global vernetzt und nur einige große Medien wehren sich dagegen mit solch billigen Methoden, ihren Content vermeintlich schützen zu können. Dabei lässt sich das Problem sehr einfach umgehen. Ich denke, die Großen oben in der Chefetage können mit den neuen Medien leider noch viel zu wenig anfangen.