Rabattschlacht.de wird wohl das nächste grenzwärtige Online-Live-Shopping-Portal werden. Noch steht bei rabattschlacht.de ein großer Security-Mann vor den Türen und lässt niemanden rein, aber trotzdem wird schon mehr verraten als es vielleicht gewollt ist. Denn rabattschlacht.de soll dann ähnlich funktionieren wie Swoopo nur noch viel teurer und wahrscheinlicher mit noch viel mehr Glücksspiel-Charakter. Online shoppen mit viel Risiko, so soll Web 2.0 nicht sein.
Über Swoopo.de habe ich schon unter den Titeln “Nein… swoopo.de ist nicht betrügerisch…“, “Neues von swoopo.de” und “swoopo.de: Notekook für 19.462,50€, ein Schnäppchen?” berichtet, swoopo selbst kommt dabei nicht gut weg, so ist aber der Tenor im ganzen Netz und bei den meisten Blogger. Eine Lektüre der eben genannten Beiträge ist hier dringend empfohlen. Hammerdeal.de hat übrigens ein ähnliches Geschäftsmodell, auch dieses werden wir uns die nächsten Tage genauer anschauen.
Nun aber zu Rabattschlacht.de: Rabattschlacht möchte ein “unterhaltsames Erlebnis mit echtem Entertainment-Charakter” (Zitat auf Rabattschlacht.de) sein. Riecht das nicht förmlich nach Glücksspiel?
Ab dem Start sollen hochwertige Trendprodukte aus den Bereichen Elektronik und Lifestyle feil geboten werden die dann durch einzelne Gebote in einer Rückwärts-Auktion versteigert werden. Durch die jeweilige Teilnahme sinkt der Preis um jeweils 0,50€, eine Teilnahme kostet aber 0,90€. Auch das kennen wir schon von swoopo: Da kostest ein Bid (Gebot) 0,50€, der Preis verändert sich dann aber nur um 0,10€.
Das Angebot bei Rabattschlacht.de soll täglich gewechselt werden, somit wird es wohl eine Mischung aus Live-Shopping und Glücksspiel-Auktion. Rabattschlacht.de wird übrigens von der aha.de GmbH betrieben die unter anderem auch das Schnäppchen-Portal Deals.de betreibt, darüber habe ich vor einigen Tagen auch schon mal hier berichtet.

























Ich kann hier auch etwas aktuell beitragen. Habe bei einer Anzahl dieser 100 EURO Bargeld Auktionen teilgenommen. Leider werden die schleppend bis gar nicht bezahlt. Im Text steht (bzw. stand) 2-3 Tage bei Überweisung. Meine sind zum Teil bis zu 20 Tage fällig. Die Kommunikation, so sie denn stattfindet, sagt nur was von technischem Problem. Hier werden erhebliche Beträge per Vorkasse eingenommen…. Ergebnis offen. Ausgezahlt wird immer wieder auch mal was, aber nur Teilweise und verspätet….
Seit 3 Tagen sind die attraktiven Bargeldauktionen jetzt ständig online…..
Mal sehen….
“Rabattschlacht.de wird wohl das nächste grenzwärtige Online-Live-Shopping-Portal werden.”
Warum ist für manche Leute eigentlich immer alles gleich “grenzwertig” sobald ein Unternehmen Geld verdient?
So und nicht anders funktioniert business nun mal. Besonders in Zeiten, wo “pillich” nicht “pillich” genug sein kann und “Geiz ja sowas von geil ist”!
Wenn einer einen Artikel zum absoluten Schnäppchenpreis ergattern soll, dann müssen andere dafür vorher bezahlt haben.
Vollkommen logisch eigentlich. Wie sollte das denn wohl auch sonst funktionieren?
Ich kann dieses “grenzwertig, Abzocke und Betrugsgeschrei” langsam nicht mehr hören – respektive lesen.
Wenn einer einen 52 Zoll Plasma-Fernseher für 20 Euro bekommt, DANN beschwert sich komischer Weise NIE jemand, dass irgendetwas “grenzwertig” sei.