Was passiert wenn man die eigenen Nutzer dazu auffordert, öffentlich um Rat zu bitten? Gutefrage.net macht es vor, wie man mit oft qualitativ schlechten Fragen aber dann dennoch teilweise sehr hilfreichen Antworten erfolgreich sein kann.
Auf gutefrage.net liest man Fragen wie “Benutzt Ihr Pyjamas?” oder auch “Darf der Chef einen anschreien?“ und wundert sich manchmal, ob das wirklich ernst gemeint ist. Anscheinend ja, denn gutefrage.net hat Erfolg damit und wuchs 2008 um über 50% und den Usern wird wirklich geholfen.
Mit einem faszinierend einfachen Design und noch einfacheren Handhabung kommt gutefrage.net daher. Man gibt einfach eine Frage die einem bewegt oder interessiert ein, fügt einen Usernamen, Passwort und E-Mail-Adresse hinzu und fertig ist das Ding.
Die Frage die sich mir beim Lesen von vielen Fragen stellt, ist ob diese Menschen die Fragen einstellen wie “Was ist URL im Profil?” einfach zu faul sind eine Suchmaschine zu benutzen? Oder sind sie etwa garnicht dazu in der Lage, weil sie nicht wissen würden nach was sie suchen?
Nicht dass ich jetzt den gutefrage.net-User unterstellen will, dass sie dumm wären, weil ich lebe ja auch nach dem Motto “Blöd darf man sein, man muss sich nur zu helfen wissen.” Aber anscheinend hat gutefrage.net den Bedarf entdeckt und sättigt mit seiner Ratgeber-Community den Hunger danach.
Das Geheimnis hinter gutefrage.net wird wohl sein, dass der durch die User bereit gestellter Content, egal ob Fragen oder auch Antworten, mit einem sehr gut gemachten Suchmaschinenoptimierung gepaart wird.
Wie erfolgreich gutefrage.net mit diesem Prinzip ist, kann man sehr schön mit Google Trends veranschaulichen. Dies sind die Zahlen für Deutschland.
Und genau hier hat gutefrage.net ein perfektes Forum kreiert. Für Menschen die sich sonst nicht zu helfen wissen.

























Hallo Wolfgang,
erstmal vielen Dank für deinen Kommentar auf meinem Blog.
Und genau das ist es, ein Blog oder auch Weblog. Und ein Blog gehört nicht zu den klassischen Medien sondern ist eher ein privates Tagebuch, ein Logbuch. Vielleicht klärt ja der Wikipedia-Beitrag zum Thema Weblogs, Blogs auf. Den findest du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog
Dann zu den Rechtschreibfehlern. Da hast du bestimmt Recht. Aber ich sehe das in einem Weblog nicht für so arg schlimm, aber ich bemühe mich natürlich, und werde es auch in Zukunft tun.
Liebe Grüße
Uwe
Achja… und ich wollte nicht über irgend jemand herziehen. Mit einem Schmunzeln ja, aber nicht herziehen…
Hallo, Herr Uwe Ramminger,
wenn man über viele unwissende User (Nutzer) – wenn auch vielleicht mit einem Schmunzeln – herzieht, dann sollte man, dann müssten Sie als “Vorbild” eigentlich fehlerlos schreiben!
…>Oder sind sie etwa garnicht dazu in der Lage, …< …”gar nicht” dazu in der Lage….!
Ist mir direkt ins Auge gestochen, die “verfluchte” Rechtschreibung in den “Printmedien”, wird leider nicht wirklich mehr so ganz ernst genommen! Man kann es täglich seh’n bzw. lesen!
Mit besonders freundlichen Grüßen,
Wolfgang.