für manche ist Twitter nichts mehr als eine Zeitvernichtungsmaschine. Auch für mich Carsten. Auch ich lasse mich manchmal von Twitter unterhalten und zwangsweise zu Kurzweile zwingen.
Bevor wieder irgendjemand über die Form dieses Postings “jammert”, sei vorab gesagt, dieser Beitrag ist in mehreren “Sitzungen” entstanden. Das hat verschiedene Gründe, auf die ich nicht eingehen will. Und ich hatte einfach keine Zeit übrig, zig Roh-Entwürfe zu pfriemeln und dann eine Endfassung zu bringen, da habe ich in diesem Fall besseres zu tun. Zurück zum Thema.
Dann, genau dann wenn mich Twitter zur Kurzweile “zwingt” lieber Carsten, werde ich zum Junkie, weil mich dieses Twitter in einer Art Sucht gefangen hält. Und genau dies ist vielleicht auch das geniale an Twitter. Dich mag das fesseln und du kannst Sinn in Twitter sehen, dir gibt es vielleicht auch ein Kommunikationswerkzeug an die Hand um mit anderen aus deinem Netzwerk zu twittern und dich zu verbinden.
Dieses Posting lieber Carsten, ist nun die versprochene Antwort auf deine aufmerksamkeitslechzende Reaktion auf meine Twitter-Kritik. Ich hätte mir eine andere Form und eine andere Vorgehensweise gewünscht, aber da du diese Art bevorzugst, werde ich es dir gleich tun und antworte dir auf diesem Weg.
Das freut mich für dich, aber für mich Carsten ist Twitter nichts anderes als ein moderner Chat mit interessanten und neuen Verbindungsstrukturen und vielleicht neuen Möglichkeiten zum vernetzen, ich für meinen Teil sehe für mich keinen oder nur einen sehr kleinen Sinn darin. Ich werde Twitter wahrscheinlich weiterhin nutzen, weil es zum einen interessant ist, die weitere Entwicklung zu sehen, zum anderen kann es doch durchaus passieren, dass ich den für mich noch nicht entdeckten Sinn doch noch aufspüre und ich kennenlerne und Twitter dann sogar gewinnbringend für mich nutzen kann. Mal sehen. Aktuell ist es meist lustig, spannend und kurzweilig…
Nur aktuell ist mir die Kommunikation über Twitter zu flüchtig, zu unbeständig. Vielleicht bin ich einfach zu 1.0 für Twitter. Ich vermisse typische Dinge die für mich zu einem Kommunikationswerkzeug dazu gehören, Ordner, Labels, Ablagen, Kontaktverwaltung u.ä.
Ich danke dir Carsten für deinen Beitrag auf deinem Blog, was mich stört, habe ich dir schon per Twitter mitgeteilt. Zusätzlich stört mich aber, dass du meinst du hättest die Wahrheit für dich gepachtet, denn die Überschrift deines Postings lässt erahnen, dass nur du die Wahrheit über Twitter kennst. Du bist sicherlich derjenige von uns zweien, der sich besser mit Twitter auskennt und sicherlich auch derjenige, der sich eher ein Urteil über Twitter bilden kann/darf.
Ich lese auch immer gerne deine Blog-Beiträge, weil das was du schreibst Hand und Fuss hat. Was ich manchmal zu oberflächlich bin in meinen Beiträgen, gehst du vielleicht zu tief in die Materie, aber auch dies ist nur mein persönliches Empfinden.
Meine Sicht über Twitter wird trotzdem so bleiben, wie sie bisher war, und wie ich sie in meinem Blog-Posting versucht habe rüber zu bringen. Auch glaube, bzw. befürchte ich, dass Twitter nicht in der Lage sein wird, ein schlüssiges Geschäftsmodell auf die Füsse zu stellen, auch denke ich, dass durch das zusammenspielen verschiedenster Ursachen, das Abenteuer Twitter bald vorbei sein wird. Wünschenswert aber würde sicherlich sein, wenn man diese Art der Kommunikation monopolisieren würde und somit allen frei zugänglich machen könnte. Quasi als SMS 2.0…
Nur wenn sich eben an den von mir beschriebenen Umständen nichts ändert, so wird es dieses Kommunikationswerkzeug nicht mehr lange geben.
Ich möchte Twitter nicht als Medium bezeichnen, wie es andere vielleicht tun, da Twitter für mich kein Medium ist. Das Medium ist das Handy/Telefon oder das Internet, worüber Twitter läuft, Twitter kann nur ein Werkzeug, eine Applikation sein, das Medium ist dabei das Internet.
Weiter möchte ich mich bei dir auch bedanken, dass du mich darauf aufmerksam machst, dass sich der ein oder andere Schreib- oder auch Tippfehler in meinen Beitrag eingeschlichen hat. Das kann durchaus sein, denn ich nutze kein Rechtschreibprogramm oder -Plugin das mich auf Tipp- oder Rechtschreibfehler aufmerksam macht. Wenn ich einen Brief, du weißt schon, sowas mit Papier und Stift, wenn ich also genau diesen schreibe, kann und will ich auch nicht auf ein solches Programm zurückgreifen, denn der Brief wird auch ohne eine solche Rechtschreibprüfung verstanden. Du kannst es gerne rückständig oder auch konservativ nennen, ich nenne es Echtheit.
Trotzdem behalte ich es mir vor, dein Blogposting juristisch prüfen zu lassen. Nicht weil ich dir an den Karren fahren will, sondern weil es gewisse Regeln im öffentlichen Umgang miteinander gibt, und diese Regeln sehe ich teilweise und/oder eventuell verletzt.
(Definition von “Dissen”: Das umgangssprachliche Verb dissen (von engl. disrespect oder discriminate und als Abkürzung für diskreditieren), hauptsächlich von Jugendlichen verwendet, bedeutet jemanden schlechtmachen, jemanden schräg anmachen, respektlos behandeln oder jemanden schmähen. (Wikipedia))
Und aus diesem Grund werde ich zu diesem Thema nichts mehr sagen oder bloggen oder twittern. Ich bitte dies zu respektieren.
Dass wir zwei niemals Freunde werden würden (sagt man das so?), wusste ich bereits nach deiner Reaktion auf meinen ersten Kommentar auf deinem Blog. Das war lange bevor ich überhaupt mit Alles2null gestartet war/bin. Aber Mensch Carsten, das ist nicht schlimm, Menschen müssen sich nicht immer grün sein, und man kann nie mit allen Freund sein. Wir sind es nicht und werden es auch nie sein glaube ich, solange wir uns gegenseitig respektieren, ist das auch ok.
Mach weiter so Carsten, sorry, dass ich dir auf die Füsse getrreten bin,
der Blogger-Kollege Uwe
PS: Sorry, wenn es für manche jetzt langweilig oder aus einem anderen Grund uninteressant war, das musste jetzt leider sein.

























Ich bin schon seit einer Weile ein begeisterter Leser dieses Blogs und finde deine Reaktion sehr gelungen, war zwar zu Beginn etwas skeptisch als du sagtest, dass du auf Carstens Beitrag eingehen möchtest, aber die Skepsis war unbegründet! – weiter so, Uwe!
Ich antworte erst einmal kurz zu Kevin: Nein, Uwe hat nicht direkt über Twitter geschrieben, sondern über Twitter UND vor allem die Menschen, die Twitter nutzen. Den Reaktionen in betreffendem Beitrag nach scheine ich mit meiner Ansicht auch bei Weitem nicht alleine zu stehen, denn er hat Twitter-User als Menschen hingestellt, die scheinbar nichts anderes im Leben zu tun haben, als eben dieses Tool zu nutzen.
Uwe, Deine Wortwahl war sicher auch alles andere als defensiv und erst so kam ich zu dem Entschluß, Dir in einem Beitrag zu antworten, da es sonst den üblichen Rahmen eines Kommentares bei Weitem gesprengt hätte. Das ist eine Sache von Aktion und Reaktion und einem polemischen Artikel begegne ich scheinbar auch mit Polemik. Ich habe auch mit Sicherheit nicht die Wahrheit gepachtet und denke bei Weitem nicht so, darum hab ich ja nach der Einleitung bereits angemerkt, dass es sich um Ironie handelt, falls es Dir entgangen sein sollte. Der Punkt ist, dass ich meiner Meinung nach differenzieren kann, ob es für Jemanden ein Mehrwert sein kann, Twitter zu nutzen oder ob es lediglich Zeitverschwendung ist. Es gibt eine Menge Menschen, die es intensiv und produktiv nutzen und es gibt genügend Menschen – und da bin ich völlig bei Dir – die es eher als ein Chat-Tool nutzen. Es kommt immer darauf an, was man aus den Möglichkeiten macht. Daher kann man nicht alle Twitter-User pauschal abwatschen, weil es manche nicht so nutzen, wie wir es gerne hätten… Ansonsten rechne ich es Dir hoch an, dass Du jetzt nicht in die allseits erhoffte Schlammschlacht ziehst, sondern recht sachlich auf meinen Beitrag geantwortet hast. Mir ist klar, dass mein Posting nicht meinem üblichen Stil entspricht und härter formuliert ist, als es meiner Art entspricht. Aber Du hattest – wie Du sagst – bewußt provozieren wollen und solltest damit umgehen können, wenn jemand drauf anspringt.
Ich freue mich, wenn mir Leute positive Resonanz zu meinen geistigen Ergüssen im Blog entgegenbringen, aber natürlich gibt es nahezu genau so viele Menschen, die mich auf Fehler hinweisen, meine Meinung für falsch oder den Artikel für schlecht halten. Es sind kleine Blogs, die wir führen, aber dennoch liefern wir uns der Öffentlichkeit aus, erst recht, wenn wir provokativ auftreten. Wenn Du – was ich Dir wünsche – den Bekanntheitsgrad Deines Blogs weiter steigern kannst, solltest Du Dir gut überlegen, ob Du bei jedem Gegenwind mit juristischen Maßnahmen drohst, denn das könnte dann dazu führen, dass Du mehr Zeit darauf verwendest als aufs Schreiben.
@Gerald:
Der unterschied ist aber das Uwe bei seinem ersten Artikel direkt über Twitter geschrieben hat und nicht gegen Carsten. Er jedoch hat aufgrund seines Artikel Uwe persönlich beleidigt, ohne das Recht dazu zu haben. Denn jeder kann über Twitter denken und schreiben was er möchte. Nur weil jemand anders darüber denkt muss man diesen nicht so lächerlich beleidigen!
Ich seh das Problem nicht. Du hast eine Polemik über Twitter verfasst und Dein Kollege hat mit einer Polemik darauf reagiert. Da jetzt aber mit juristischen Schritten zu drohen, ist mehr als unangebracht.
Vielen Dank für deinen Kommentar Kevin.
Solches zu lesen, tut zur Abwechslung mal gut.
Schöne Reaktion Uwe denn ich kann nicht ganz verstehen was solch eine Kritik soll. Jeder hat eine Meinung und das ist auch gut so.
Nur weil er vieleicht anderer Meinung über Twitter ist wie du hat er noch lange nicht das Recht mit solch einem Beitrag darauf zu antworten.
Was die Rechtschreibfehler angeht finde ich es lächerlich zu schreiben “Vorab noch die Info, dass ich Deine Zitate natürlich mit Rechtschreibfehlern übernehme, sonst werde ich hier nämlich nie fertig mit dem Artikel”, denn sind wir Journalisten oder machen wir das nur als Hobby? Nein,ich denke die meisten machen dies nur als Hobby!