Frankreich bekommt Internetsperrungen
(netzpolitik.org)
Die Überschrift lässt größeres befürchten. Es geht aber nicht drum, dass Frankreich komplett den Internet-Hahn zudreht. Nur diejenigen, die in wiederholten Fällen die Verletzung des Urheberrechts billigend in Kauf nehmen um sich selbst daran zu bereichern, denen wird das Internet gesperrt. Das eben hat die Politik nun als Gesetz verabschiedet. Zwar sind es drastisches Mittel, aber wer Hehlerei betreibt wird auch nicht milder bestraft in Deutschland.
Werbeblocker will den Wunsch der Publisher respektieren
(BasicThinking)
André Vatter ist ähnlich angepxxxx wie ich bei dem Thema Werbung im Internet und auf Blogs, Online-Magazinen usw. Die unabänderbare Meinung der User dass im Internet alle für lau bereitgestellt wird geht allen Machern im Internet gehörig auf den Senkel. Der Bloggerkollege Vatter hatte bestimmt bei diesem lange überfälligen Beitrag sich das ein oder andere mal zurück nehmen müssen, würde ich auch müssen. Das Thema ist aktueller denn je, und solange die Leser nicht fürs Lesen bezahlen, wirds Werbung geben. Bums Ende.
—
Eurovision Prognose 2009
(Google Produkt-Kompass)
Google versucht sich als Hellseher und prognostiziert, bzw. sieht in der Zukunft, dass Norwegen den Wurovision Songcontest in Moskau gewinnt. Aha. Irgendwie geht dieses Eurovision-Gedingse jedes Jahr in einer immer größeren Entfernung an mir vorbei und ich wundere mich, dass es das wirklich noch gibt. Naja, zumindest Google hat damit Spass… ;-)
—
Google unaufhaltsamer Abstieg
(wiwo.de)
Na das ist ja reiserisch getitelt von Mehmet Toprak. Und dabei schreibt er garnicht über den Abstieg von Google. Sondern über den Wandel. Also nix passiert, bei Google gehts weiter wie bisher und die Wirtschaftswoche hat einen reiserischen Titel untergebracht. Mehr gibts nach der Lektüre dieser Kolumne nicht zu vermelden.
—
Ich bin ein Sieger? Ja ich bin es
(voetterle.de)
In eigener Sache: Gestern verlosten wir auf Alles2null eine Lizenz des beliebten SEO-Plugins für WordPress wpSEO. Gewonnen hat Sebastian Vötterle und dieser freut sich sich darüber sehr. Der Gewinn wurde natürlich schon an Sebastian übergeben. Nochmals Glückwunsch.
—
Die Frühstückslinks sind eine kleine Zusammenstellung von lesenswerten Beiträgen und Artikel aus der Web 2.0-Welt und erscheinen regelmässig um 07:30 Uhr auf Alles2null. Deinen Linktipp schickst du uns direkt per Kontaktformular.

























naja…mir wäre es lieber, es gäbe überhaupt kein Gesetz, bei dem ich Angst haben muss dass es jemand verfolgen könnte….
Ein wirkungsvolle Alternative? Ein neues Geschäftsmodell der Medienindustrien. Komischerweise zeigen aber Computerhersteller wie Apple, wie es funktionieren könnte, den Firmen, deren Kernkompetenz der Verkauf von Inhalten ist, denen fällt dagegen nichts anderes ein, als ihre Kunden zu verklagen und via Lobbyismus für solch abartige Gesetze wie dieses zu sorgen. Ich meine, wir haben diese Diskussion jetzt bald 10 Jahre, und die haben sich nicht einen Millimeter bewegt. Wenn die Leute irgendwann beschließen würden, kein Brot mehr zu essen, dann könnte ich als Bäcker doch auch nicht ein Gesetz verlangen, welches einen Mindest-Brotkonsum vorschreibt, damit ich kein neues Geschäftsmodell auf die Beine stellen muss?!
Ich versteh dich und dein Standpunkt, ABER…
Ob es wirklich durchgezogen wird, steht erst einmal auf einem anderen Blatt. Ein Gesetz braucht immer auch Menschen, die es verfolgen.
Wenn ich die Winterjacke aus meinem Beispiel selber trage oder sie weiterverkaufe macht auch keinen Unterschied. Diebstahl ist Diebstahl. Ob das ein Song, ein Film illegal aus dem Netz oder eben die Winterjacke.
Ich bezahle für meine Musik-Downloads und hab noch nie einen Film aus dem Netz gezogen. Unter anderem weil es nicht mein Eigentum ist und weil ich auch nicht will, dass jemand mir etwas aus meiner Wohnung klaut.
Warum ist im Netz das Verständnis über Eigentum so unterentwickelt und warum meint jeder das Netz ist ein einziger Sebstbedienungsladen?
Und wie würdest du Musik-, Software- und Film-Diebe bestrafen? Kennst du eine wirkungsvolle Alternative?
Verkaufen? Das reine Runterladen reicht doch schon. Davon abgesehen geht es mir aber eher darum, was das an Missbrauchsmöglichkeiten eröffnet. Spinne mein Beispiel von oben doch einfach mal weiter….?
Man sollte es leicht differenzieren: Wer etwas stiehlt und dieses dann verkauft, der ist in weiterem Sinne ein Hehler. Wer also Musik, Filmmaterial oder ähnliches im Netz stiehlt und sich daran bereichert, in dem er es verkauft, der hehlt. Ganz einfach…
Oder wie würdest du es sehen, wenn du schöpferisch tätig wärst und andere würden mit Diebesgut aus deinem künstlerischen Besitz Geld machen…?
EDIT: Und ausserdem ist Diebstahl immer Diebstahl. Ob es nun 1,-€ für ein Song ist oder eine Winterjacke im Laden für 200,-€. Beides ist das selbe. Und in dem Laden bekomme ich auch Hausverbot, oder?
Du willst hier ernsthaft Hehlerei mit dem Herunterladen von ein paar Songs gleichsetzen?? Ganz davon zu schweigen, dass das jeglicher Willkür Tür und Tor öffnet! Stell dir vor der Ramminger schreibt hier zu kritisch über Herrn Sarkozy…vielleicht sollten wir ihm einfach den Internetzugang abdrehen, damit er sein Blog nicht mehr befüttern kann? Nee nee, man kann gar nicht genug darauf hinweisen was diesbezüglich (übrigens nicht nur in Frankreich….siehe Zensursula) in Europa momentan schief läuft!