Ab und an kommen mir einfach Ideen, die es so noch nicht gibt. Und da ich die Ideen ab und an vergesse oder diese garnicht verwirklichen kann oder nicht weiß wie ich sie denjenigen die es könnten zur Verfügung zu stellen könnte, hab ich mich entschlossen meine Ideen in Zukunft hier zu veröffentlichen. Diese möchte ich dadurch zum einen meiner breiten Leserschaft zur Verfügung stellen damit darüber diskutiert wird, weiter gedacht wird und vielleicht sogar verwirklicht wird. Heute eben mein erster Beitrag zum Thema Idee zu verschenken.
Problem:
Ein Fahrtenbuch zu schreiben und zu führen ist nervig und ein notwendiges Übel für viele Selbständige und Aussendienstler. Meist liegt dieses Fahrtenbuch in analoger Natur als Heftchen im Auto rum und sollte eigentlich regelmäßig geführt und gepflegt werden.
Meine Idee:
Aus verschiedenen Komponenten wie Twitter, GPS, Handy und Web ein Online-Fahrtenbuch als Web-App mit Anbindung an das Handy entwerfen. Das Fahrtenbuch selbst kann zum einen im Netz bearbeitet werden und zum zweiten führt und aktualisiert sich dieses Online-Fahrtenbuch teilweise mit Hilfe von Twitter und dem Handy.
Man stelle sich eine Web-Applikation vor, die sich stark an die klassischen Fahrtenbücher orientiert und auch alle gesetzlichen Vorgaben hält. Dieses Fahrtenbuch lässt sich ja auch hervorragend online führen. Als zusätzlicher Nutzen entwickelt man dazu ein App für das Handy. Dieses App auf dem Handy gibt mir im Auto die Möglichkeit beim Start meiner Autofahrt “Start” zu drücken, das App erkennt automatisch durch GPS wo ich starte, zum Ende der Fahrt drücke ich Ende. Auch dieser Endpunkt wird erkannt und gespeichert. Nun fragt mich dieses App nur noch, was der Grund dieser Fahrt war. Diese Auswahl habe ich natürlich vorher für meine Bedürfnisse individuell eingestellt.
Sobald diese Informationen samt Kilometerstand, Datum und Uhrzeit, Fahrer und andere Daten gesammelt sind, sendet dieses App diese Daten per Twitter an mein Online-Fahrtenbuch und diese werden dort dann gespeichert.
Notwendige zusätzliche Daten die das Gesetz verlangt wie Kilometerstand errechnet sich die Web-App selbst, den ursprünglichen Kilometerstand muss natürlich per Hand eingetragen werden.
Ausserdem könnte man die Funktion des Handy-Apps so erweitern, dass man Tankquittungen per Handy-Kamera fotografiert und diese im Handy speichert. Wenn ich das nächste mal mein Handy mit meinem Computer synchronisiere, wird diese Bild-Datei datumsgenau in das Fahrtenbuch eingepflegt.
Alle weiteren Dinge wie Ausdrucke fürs Finanzamt oder ähnliches übernimmt dann natürlich das Online-Fahrtenbuch.
Natürlich mach ich mir auch immer gleich Gedanken zu den Möglichkeiten der Monetarisierung meiner Ideen.
Monetarisierung:
Da gäbe es meiner Meinung nach verschiedene Möglichkeiten. Entweder man bietet diese Apps nur kostenpflichtig an, was aber leider dazu führen würde dass es eine große finanzielle Hürde für Nutzer wäre, oder aber man monetarisiert diesen Dienst über das Freemium-Modell.
Dazu bietet man eine einzelne Lizenz für ein einzelnes Auto mit einem einzelnen Nutzer kostenlos an. Sobald aber mehrere Nutzer oder mehrere Autos damit verwaltet werden sollen, wird über gestaffelte Kosten pro Nutzer und Fahrzeug berechnet.
Nun bin ich mal gespannt, was ihr von dieser Idee denkt und ob es eurer Meinung nach überhaupt machbar ist oder ob es eurer Meinung nach total unsinnig ist. Ich freue mich über eure Meinung.

























Nette Idee – wir binden übrigens auf diese Weise das iPhone-Fahrtenbuch von meyer-solutions sowie eigene Mobilentwicklungen an unsere Fahrtenbuch-Software an und integrieren auch ein einfaches Webformular über eine solche Schnittstelle. Allerdings ohne Twitter – es ist einfacher, die Daten direkt an einen eigenen Server zu übergeben, der auch SMS etc. entgegenzunehmen vermag.
Zudem kann dieser Server dann dem Fahrtenbuch für unterwegs auch die schon bekannten Ziele und Routen mitgeben. Eine Schnittstelle via Web nutzen heute ja viele Anwendungen – sie bietet den Vorteil, auf Kabel verzichten zu können und zu jeder Zeit synchronisieren zu können (nicht nur dann, wenn auf beiden Geräten das Fahrtenbuch läuft).
Schließlich wäre da noch der Datenschutz – Twitter ist ja recht öffentlich, ob da der Kunde seine Fahrten (und Aufenthaltsorte) mal eben so versenden mag…
Keine schlechte Idee, aber ich glaube, ich bleibe bei den wenigen Fahrten, die bei mir relevant sind, doch eher beim gedruckten Fahrtenbuch und dem Kuli, der drinsteckt…
Das hab ich jetzt auch nicht verstanden. Wenn du eine aktive Netzverbindung hast, würde ich die Daten direkt an einen Server schicken und nicht noch eine Funktion einbinden, die mir kein Verfügbarkeitsgarantie gibt. Auch was die Datensicherheit angeht hätte ich so meine Zweifel.
Also solche Fahrtenbuch Logger gibt es schon auch als Handyapplikationen.
z.B. ganz normal über das Internet. Ob ich die Daten über das Internet an Twitter sende oder an meine eigene Serverschnittstelle, das ist doch egal.
Ja warum über Twitter… Weil ich technisch gesehen ein kleiner Laie bin.
Ich dachte mir, das App verfasst eine DM an mein Fahrtenbuch mit den Koordinaten, Datum, Fahrerkennung usw und das Fahrtenbuch ließt dies wieder aus also codiert diese Daten wieder zurück und pflegt sie ins Fahrtenbuch ein.
Ich wüsste ehrlic gesagt nicht, wie ich das sonst vollautomaitsch hinbekommen würde. Es wäre meinem Verständnis nach eine einfache Möglichkeit einen offenen Standard zu nutzen.
Wie würdet ihr diese Daten vollautomatisch versenden? Bin offen für Ideen…
Das mit Twitter habe ich auch nicht verstanden. Warum über Twitter?
Verstehe nur nicht, warum du die “fertigen” Daten an Twitter schicken willst und darüber dann an das Fahrtenbuch. Auch wenn Twitter ein lustiger Trend ist, man muss nicht alles darüber machen ;-)
nette Idee – sowas lässt sich doch mit Sicherheit irgendwie umsetzen :)