
Ich habe von der Firma Zweibrüder Optoelectronics zwei LED Taschenlampen bekommen um diese ausführlich zu testen und diese auch zu vergleichen. Zum einen handelt es sich um die LED Lenser M1 von Zweibrüder Optoelectronics und zum zweiten um die Fenix PD 20.
Schon beim Betrachten der jeweiligen Produkt-Packung fällt auf, dass der LED Lenser M1 mit einer hochwertigen Box daher kommt wie man links auf dem Bild sehen kann. Als mitgeliefertes Zubehör liegt eine Batterie bei, eine Handschlaufe und eine sehr hochwertige Tasche. Diese Tasche kann man am Gürtel festmachen oder aber auch mit dem mitgeliefertem Karabinerhaken an einem Rucksack oder einer Tasche festmachen. Mit dabei ist natürlich noch eine ausführliche Bedienungsanleitung und eine Kurzanleitung, bei Zweibrüder Optoelectronics nennt sich diese einfach Smartcard, dazu später aber mehr.
Im Vergleich dazu fällt der preisgleichen FENIX PD 20 etwas schmaler aus. Leider ist keine Batterie mitgeliefert und die Tasche macht einen nicht ganz so durchdachtenEindruck. Ausserdem ist die PD 20 in einer sehr einfachen Blisterverpackung untergebracht, die einfach etwas minderwertiger aussieht.
Beide LED-Taschenlampen versuchen mit einem durchdachten Schaltmechanismus zu überzeugen, aber nur der LED Lenser M1 gelingt dies auch. Bevor dieser überhaupt verglichen werden kann, muss man sich erst einmal damit auseinandersetzen und dies ausgiebig testen.
Und genau hier kommt die oben erwähnte Smartcard beim LED Lenser zum Einsatz. Mit nur drei kleinen Pictogrammen ist erklärt wie LED Lenser funktioniert. Wenn man nun die Taschenlampe normal einschaltet, leuchtet diese im 100%-Modus, tippt man diesen einzigen Schalter nochmals an, schaltet die Lampe herunter auf eine Leistung von 15%. Dies bedeutet natürlich zum einen eine Ersparnis im Stromverbrauch und zum zweiten reicht dieser Modus vollkommen aus, um sich normal in dunklen Räumen oder ähnliches zurecht zu finden.
Tippt man nun ein weiteres mal auf den Schalter, wird in den Stroboskop-Modus geschaltet und die LED Lenser blinkt wie ein Stroboskop wie man es aus der Discothek kennt. Damit sollte man aber nicht spaßen,denn das Licht ist zum einen wahnsinnig hell und zum zweiten könnten empfindliche Menschen mit Übelkeit oder epileptischen Anfällen reagieren. Dies habe ich in den sehr umfangreichen Unterlagen gelesen und natürlich nicht ausprobiert. Der Stroboskop-Modus soll der Sicherheit dienen und wohl eventuelle “Angreifer” erschrecken und abwehren.
Der Schaltmechanismus der FENIX PD 20 ist um einiges unlogischer. Beim Einschalten leuchtet sie erst ganz schwach, einmal tippen etwas weniger schwach, nochmals tippen auf voller Stärke, die aber nicht an die LED Lenser M1 (Prduktseite: http://www.ledlenser.com/m1) herankommt. Tippt man den Schlater nun ein weiteres mal, so blinkt sie 3 mal auf und geht aus. Kein Stroboskop.
Dazu sollte noch erwähnt werden, dass nur die LED Lenser M1 auch einen Fokus hat, den ich mit einer Hand bedienen kann und den Lichtkegel so einstellen kann, dass er an einen Spot erinnert.
Zur Verarbeitung: Die LED Lenser M1 macht insgesamt einen viel solideren Eindruck. Wenn man nur jeweils die Batterie einsetzen möchte, kann es bei der FENIX-Lampe passieren, dass man mehr auseinander nimmt, als man eigentlich wollte, Vorsicht ist also geboten. Die M1 dagegen ist sehr massiv gebaut und der Batteriewechsel ist einfacher. Ausserdem fällt auf, dass die Kontakte alle hartvergoldet sind.
Insgesamt sind beide Geräte etwa gleich groß und gleich schwer. Die LED Lenser M1 von Zweibrüder Oproelectronics macht aber einen weitaus solideren und durchdachteren Eindruck. Es macht einfach viel mehr Spaß in diesem Test mit der LED Lenser herum zu spielen. Ausserdem überzeugen die intelligenten Schaltungen der LED Lenser M1 viel mehr. Bei dieser Taschenlampe werden nach dem einschalten die volle Power gebracht (190 Lumen). Nach ca. 5 Sekunden schaltet sie herab auf 155 Lumen, nach weiteren 3-5 Minuten wird auf 60 Lumen geregelt. Das hat vor allem den Sinn, dass die Lampe nicht so heiß (max. 33 Grad Celsius) wird wie das Konkurrenzmodell (max. 60 Grad Celsius) an der man sich nach einer gewissen Zeit schön die Finger verbrennen kann.
Mein Fazit:
Ich bin begeistert. Hört sich jetzt etwas komisch an, ist aber so. Dass von solch einem kleinen Gerät so viel Power ausgehen kann, ist nahezu unglaublich, die Helligkeit im Dunkeln ist mehr als überzeugend. Die Verarbeitung ist Klasse, das mitgelieferte Zubehör ist sehr gut und sehr umfangreich. Auf den ersten Blick ein unscheinbares Taschenlämpchen, das mit Leistung überzeugt, die man so nicht erwartet.
Mir ist sehr klar geworden, warum Zweibrüder Optoelectronics mir zwei LED Taschenlampen schickt, eine davon ein Konkurrenzmodell. Ich hätte ja das Modell LED Lenser M1 zerreisen können. Aber die Macher hinter Zweibrüder Optoelectronics wissen wohl ganz genau, was sie da für ein überzeugendes Produkt im Portfolio haben. Weitere Infos gibts in der LED Lenser Community.

























Dreh mal bei dern Fenix am Lampenkopf, dann kriegst du die volle Power und den Strobo. DIe Lampe geht nach dreimaligen Blinken auch nicht aus sondern sendet SOS ;)