Zum heutigen Jubiläum des Mauerfall zeigt Google das Doodle Mauerfall auf der Startseite der Google Suche. Heute genau vor 20 Jahren war der Mauerfall, eher ein Zufall und ein Missverständnis als eine geplante politische Aktion. Günter Schabowski war der Mann der Stunde der einen Beschluss des Zentralkomitee zur Reisefreieheit bei den neu installierten täglichen Pressekonferenzen des ZK vorlas, den er eigentlich nicht vorlesen sollte. Auf die Nachfrage der anwesenden und erstaunten Journalisten wann dies denn gelten soll, kam er ins stottern und ins rudern. Seine Unsicherheit bereitete den Mauerfall endgültig vor, am 09. November 1989 am Abend war die Mauer in Berlin auf jeden Fall schon löchrig und die ersten Ostberliner überquerten die Grenze.
Dem Mauerfall wird hier im Osten der Republik auf jeden Fall mehr gedacht als im Westen, das kann ich nach fast 16 Monaten hier im Osten aus eigener Erfahrung sagen. Während es in der Bevölkerung im Westen eher ein Tag wie jeder andere ist, ist man hier im Osten der Republik schon ein wenig gerührt und denkt zurück an die Wendezeit und den Mauerfall.
Ich kann euch als damals 14-jähriger Wessi nicht so wahnsinnig viel erzählen über den Mauerfall, deshalb verweise ich mal heute, auch als Ersatz für die heute entfallenen Frühstückslinks, auf die klassischen Medien, die über das Ereignis Mauerfall gebührend und fundiert berichten:
- Mauerfall – Fest der Freiheit (Focus Online)
Ein kurzer Abriss der Geschehnisse und was Merkel und Lammert an dem Abend so getan haben. - Die Welt schaut auf Berlin (Zeit Online)
- Weltweite Feiern zum “Fall of the Wall” (Kurier)
Der Kurier zeigt auf, dass nicht nur in Berlin und Deutschland gefeiert wird sondern auch in Los Angeles, London, Belgrad und Rom wird dem Mauerfall gebührend gedacht.
Vor allem in diesem Jahr wird dem Mauerfall noch mehr gedacht als sonst, da er sich dieses Jahr zum zwanzigsten Mal jährt. Das dazugehörige Google Doodle Mauerfall gehört bestimmt nicht zu den schönsten Doodles, aber zumindest zeigt es deutlich dass der Mauerfall gefeiert wird… ;-)
Witzige Aktion des Radiosenders RSA ist auf jeden Fall folgendes: Es wird derjenige unter den Hörern gesucht der nach dem Mauerfall am 09. November 1989 als erstes im Westen war und dies auch durch einen Stempel o.ä. beweisen kann. Dazu muss man sagen, dass das Sendegebiet des Radiosenders RSA mitten in Sachsen liegt und die ehemalige Grenze schon ein gutes Stück entfernt ist.
























