Nachdem ja nun bekannt ist, dass das Google-Handy mit dem Google-Betriebssystem Android in Deutschland am 02. Februar 2009 auf den Markt kommt, findet bald ein nächster Schritt für Google raus aus dem Internet statt. Um noch mobiler zu werden, hat Google die Finger bei einem sehr ambitionierten und zukunftsweisenden Automobil-Projekt mit drin.
Gut, die Überschrift und die Einleitung sind etwas reiserisch und stimmen so auch nicht so hundertprozentig. Es wird kein Auto auf den Markt kommen, auf dem ein Google-Emblem prangert und trotzdem ist Google ganz vorne dabei, wenn im Herbst ein Automobil auf den Markt kommt, das sehr genau aufzeigen kann, wohin der Weg in Zukunft geht / gehen kann.
Fakt ist, dass die “mildtätige” Abteilung von Google Inc., nämlich die Google.org immer wieder gerne in zukunftsweisende Projekte, die meist recht grün und revolutionär sind, investiert. Und der Aptera 2e, so heisst das Auto, ist ein solches Projekt.
Und genau dieses Automobil kommt im Herbst diesen Jahres auf den amerikanischen Markt, 4000 Stück sind schon vorbestellt.
Unter ökologischen und nachhaltigen Aspekten ist genau dies die Zukunft der individuellen Mobilität, kann der Aptera 2e doch mit vielen Vorzügen punkten: Geringer Verbrauch durch Elektro-Hybrid-Antrieb, schnelle Beschleunigung, 3 Sitzplätze, Großer Kofferraum, Klimaanlage usw.

Während sich Martin Seufert dieses Öko-Fahrzeug unter Aspekten des CleanTech näher anschaut, möchte ich mal darauf eingehen, was denn so alles möglich wäre, wenn… Also eine reine Zukunftsspinnerei:
Zu allererst muss man sich den Geschäftsgegenstand von Google vor Augen halten. Viele sehen Google als Suchmaschine. Diese ist Google aber schon lange nicht mehr. Google ist ein Werbevermarkter, und das sogar in vielen Ländern der Welt der erfolgreichste und größte. Also heisst das Geschäftsfeld von Google schlicht und ergreifend Werbung.
Google hat sich aber nie im klassischen Werbemarkt versucht, mit der Ausnahme mit dem Ausflug in die Printwelt mit Google AdWords PrintAds der ja auch schon Geschichte ist. Google hat sich seinen Markt selbst geschaffen.
Wer nämlich heute immer noch davon ausgeht, dass Google die Dienste wie Google Maps oder Google Earth und das Handy-Betriebssystem Android oder den Browser Google Chrome aus reiner Nächstenliebe entwickelt und aus noch größerer Nächstenliebe auch noch kostenlos verteilt, der hat noch nicht verstanden wo die Reise für Google hin geht.
Dies alles sind Dienste, mit denen sich Google in den nächsten Jahren einen Multi-Milliarden-Werbe-Markt selbst erschafft. Während andere Anbieter schlafen, verbindet Google das Handy mit dem Internet und dem Erdball im Modell, siehe GoogleMaps, Google StreetView und Google Earth. Und somit wird Google ein virtuelle Abbild der realen Welt erschaffen, denn das alles ist erst der Anfang.
Man stelle sich verschiedene mobile Endgeräte vor, die alle diese Dienste vereinen können, dargestellt auf einem Bildschirm im Browser Google Chrome mit dem Betriebssystem Android oder wie es dann auch immer heissen mag. Und diese alle miteinander verbundenen Dienste stellen eben die reale Welt virtuell dar. Und wer als Unternehmen oder Gewerbetreibender dann in dieser Welt erscheinen möchte kommt an Google nicht vorbei.
Während andere noch bei mobilen Endgeräten an Netbooks, Handies und ähnliches denken, geht Google mal wieder einen Schritt weiter und investiert in dieses Automobil-Projekt. Denn der Aptera 2e kann in Zukunft genau ein solches mobiles Endgerät sein.
Somit hätte Google sich nicht nur einen neuen Markt geschaffen, sondern auch in der Vergangenheit, also heute schon, alles dafür getan, dass wahrscheinlich auch nur Google einen Zugang zu diesem Markt haben wird.
Nur eine Zukunftsspinnerei… Und mir fällt der Leitspruch von Google ein: Don´t be evil… Tue nichts böses.
Weitere Informationen gibts bei: Cleanthinking.de, Heise, Ralf Schwarz aus der Mediaclinique und bei Aptera direkt
























