Sein Album “Electrolore” war eine Woche in den Charts, seine Singles “1,2,3″, “Papaya” und “Florida Lady” sind auch nicht unbedingt der wahnsinns Umsatzbringer, aber im Internet ist Alexander Marcus der absolute Kult.
Auf der ofiziellen Homepage Alexander-Marcus.com, die übrigens genauso trashig ist wie er selbst, wird der Mythos um ihn gekonnt aufrecht erhalten. Doch wer ist dieser Typ der auf Youtube mehr Zuschauer findet als “erbnstzunehmende” Künstler?“Eins, zwei, drei, oh du wunderschöne Loreley, endlich gehts nach vorne. Schwarz, rot, gold, das sind unsre Farben. Der Wagen rollt…” oder auch “Ich halt die Sehnsucht nicht mehr länger aus, Volle Kraft voraus, Bald sind wir, in Papaya” sind die typischen und völlig sinnfreien Textzeilen des Herrn Marcus, dem selbsternannten King of Electrolore. Electrolore ist dabei der Namen der Musikrichtung, die als Mischung von Electro und Schlager anzusehen ist. Sein eigenen MySpace-Profil hat mehr als 516.000 Aufrufe, der Mann muss Kult sein.
Ob die Geschichte die um Alexander Marcus gesponnen wird wirklich echt ist und vor allem ob er völlig echt ist, ist mehr als fraglich. Denn wenn man angeblich an Heiligabend des Jahres 1979 geboren wurde, die Eltern sich früh scheiden lassen, man in den USA die Music und im speziellen die elektronische Musik kennenlernen durfte so hört sich das doch sehr stark nach Kunstfigur mit dazugehöriger Story an. Der dazu gehörende Wikipedia-Eintrag behauptet dies zumindest.
Spiegel-Online nennt den YouTube-Star Schlaggerfuzzi 2.0, zwischen Bohlen und Techno sieht ihn Welt-Online, Für die FAZ ist es Der König der Fremdschämer, sogar die ehrwürdige TAZ titelt mit “Schlager in den Magen“.
Nun ich muss ja zugeben dass die Musik jetzt so schlecht garnicht ist, ihn finde ich total meschugge, das dürfte klar sein. Aber wenn man sich ein paar ge-remix-te Tracks anhört, hört sich das garnichtmal mehr so scheisse an…:
























