Schon im Februar konnte man die ersten Vorahnung haben, denn da hat die Zweitgeist GmbH schon 7 von 25 Mitarbeitern entlassen. Danach gab es immer wieder Gerüchte es würden nur noch die Weblin-Server laufen um den Dienst aufrecht zu erhalten und nun ist es gewiss, die Weblin-Mutter Zweitgeist GmbH hat Insolvenz angemeldet.
“Weblin ist eine Mischung aus Second Life und Instant Messenger. Oder eine offene virtuelle Welt, die auf jeder Internetseite sichtbar wird. Du denkst du bist alleine, auf der Webseite, die du gerade besuchst? Dann probier Weblin aus und schau, wie lebendig das Internet ist.” (Eigenbeschreibung von Weblin, Hervorhebungen von mir)
Nun ist es aber vorbei mit dem lebendigen Internet, die Schuld wird wohl zum einen an fehlenden Einnahmen liegen und zum zweiten an fehlenden Investoren, die natürlich bei fehlenden Einnahmen nicht sehr spendiefreudig sind mit ihrem Risikokapital. Schon garnicht in der aktuellen Krise und dem sehr wahrscheinlich kommenden Platzen der Web-Blase.
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Der Betrieb bei Weblin scheint aber unvermindert weiter zu gehen, denn der Dienst ist weiterhin online. Ich glaube nicht, dass hier noch was zu retten ist und es nur noch eine Frage der Zeit, wann es endgültig vorbei ist.
Bei Weblin konnte man sich anmelden, dann einen kleinen Avatar kreieren und zulegen und wenn man dann durchs Internet surfte wurden dann die anderen Weblin-Mitglieder als kleine Männchen auf der jeweiligen Seiten dargestellt, wenn zur selben Zeit eben auch andere Weblin-Mitglieder auch auf dieser Seite waren. Also im Endeffekt eine Community ohne eigene Community-Seite.
Auch ich hatte mich mal bei Weblin angemeldet um dies zu testen, fand es aber mehr als affig. Und die Gerüchte, die meist auf BooCompany zu lesen waren habe ich lange verfolgt, aber es waren eben nie mehr als gute Gerüchte.
Auf jeden Fall ist jetzt die Klappe zu und Weblin tot. Aber Weblin wird nur einer unter vielen sein, die dieses Jahr den Laden zu machen müssen. Schauen wir wer noch folgen wird. Picabee und Weblin werden sicherlich nicht die letzten sein.
Zur Überschrift wurde ich durch den Beitrag von lanu auf BooCompany inspiriert. Danke.
























