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	<title>Alles2null &#187; Aufgefrischt</title>
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		<title>Aufgefrischt: Handys &#8211; keine Innovation ohne Rückschritt</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 09:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefrischt]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

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		<description><![CDATA[

Mobilfunkjahre sind wie Hundejahre: Sie scheinen deutlich schneller zu vergehen als Menschenjahre. Denn was die Entwickler innerhalb von zwei Jahren Neues in die Geräte einbauen, ist so enorm, dass wir die Spielereien nur noch durchwinken und uns beim Kauf einfach darauf verlassen, dass das Neue um Längen besser ist. Wir brauchen einfach alle zwei Jahre [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Mobilfunkjahre sind wie Hundejahre: Sie scheinen deutlich schneller zu vergehen als Menschenjahre. Denn was die Entwickler innerhalb von zwei Jahren Neues in die Geräte einbauen, ist so enorm, dass wir die Spielereien nur noch durchwinken und uns beim Kauf einfach darauf verlassen, dass das Neue um Längen besser ist. Wir <em>brauchen</em> einfach alle zwei Jahre ein neues Handy, weil das alte nicht mehr mithält und beim neuen nur noch eitel Sonnenschein herrscht. Meinen wir.</p>
<p style="text-align: justify;">Die technische Uhr tickt deutlich schneller als der Sekundentakt: Aus Grünweißdisplay wird Farbdisplay wird Touchscreen. Aus GPRS wird UMTS wird HSPA+. Aus Infrarot wird Bluetooth wird WLAN. Und das alles innerhalb nur zweier Generationen. Also weg mit dem alten Ding, hieß es bei mir vor zwei Jahren. 2-Megapixel-Kamera? Ganz mieser Lautsprecherklang, nur 512 MB Speicher, fünf Tage Akkulaufzeit? Kein Bluetooth? Kein UMTS? Weg mit dem Fossil! Her mit <span id="more-5981"></span>dem Neuen.</p>
<h2>Beim neuen Gerät glänzt längst nicht alles</h2>
<p style="text-align: justify;">Und so wechselte ich den Anbieter. Von Sony-Ericsson zu Nokia. Das neue Gerät war einfach klasse. Buchstäblich im Handumdrehen des unteren Handydrittels schaltet das Handy in Kamera- oder Jukebox-Modus. Und auch der Rest, einfach herrlich: 1 GB Speicher, UMTS, 3,2-Megapixel-Kamera. Praktisch alles, was das alte Handy nicht konnte, kann jetzt das Nokia.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nach der Anfangseuphorie machte sich erstaunlich schnell Ernüchterung breit. Fünf Tage hat der Akku vom alten Handy gehalten, und beim neuen muss ich manchmal schon nach zwei Tagen wieder aufladen? Kann ja wohl nicht wahr sein! UMTS? Ganz nett, dass das neue Handy schneller ist, aber mit meiner miesen Tarifoption kann ich eh nur mal in Ausnahmefällen ins Internet gehen. Die Kamera? Absoluter Schrott. Höhere Auflösung als die alte aber auch viel mehr Rauschen und ganz üble Bilder. Das Handy aufladen? Nur, wenn man eine absurde Gummiklappe zur Seite schiebt. Die Buchse für das Aufladegerät ist so gut versteckt, dass man es im Dunkeln gar nicht findet. Bluetooth? Ist zwar drin, benutzt habe ich es aber maximal dreimal, um mir von Freunden in der Kneipe irgendwelche MP3s zuschicken zu lassen, die ich gar nicht haben wollte. Irgendwie wünschte ich mir immer sehnlicher mein altes Handy zurück, aber das war längst verkauft.</p>
<h2>Altes Gerät ohne Kinderkrankheiten</h2>
<p style="text-align: justify;">Und nun steht bei mir im Sommer wieder ein neuer Handykauf an. Diesmal wird es auf jeden Fall ein Smartphone mit Touchscreen werden. WLAN muss rein, einen guten App Store muss es geben. Ich will unterwegs damit twittern können. Eine mobile Flatrate wird es geben, deutlich mehr Speicher, und auch der Lautsprecher wird besser sein. Aber ich ahne es bereits: Den Akku muss ich dann wahrscheinlich jeden Tag aufladen, die Kamera wird zwar 6 Megapixel haben, das Bild wird aber immer noch rauschen. Der Touchscreen wird schnell Kratzer bekommen, und von unterwegs twittern werde ich vielleicht nur zehnmal während der ganzen Vertragslaufzeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so habe ich mein aktuelles Nokia-Handy plötzlich wieder schätzen gelernt, und Dinge entdeckt, die mir vorher nicht aufgefallen waren. Der Akku hält drei Tage? Ist ja gar nicht mal so schlecht! Ich kann das Ding ja sogar als mobile Jukebox benutzen und selbst im Bad oder beim Kochen meine Musik hören, weil das Handy es robust ist. Ach: So einfach kann man beim SMS-Tippen zwischen Groß- und Kleinschreibung hin- und herschalten? Und klar: Ich kann damit ja sogar twittern! Dank 100 Frei-SMS im Monat sogar nicht zu knapp.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde mir im Sommer trotzdem ein neues Gerät zulegen. Ganz einfach, weil ich ins mobile Internet will und mit Apps herumspielen möchte. Trotzdem werde ich mein altes Handy diesmal nicht so schnell davonjagen. Einiges wird es immer noch besser können als jedes neue Gerät, und dafür werde ich es in Ehren halten. Denn, um beim Beispiel mit den Hundejahren zu bleiben: Oft zeigen sich erst im Alter Weisheit und Gelassenheit &#8211; und Kinderkrankheiten gibt es dann nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://www.alles2null.de/wp-content/uploads/2009/03/jv.jpg" alt="JV" width="80" height="49" align="left" />Jürgen Vielmeier schreibt normalerweise bei <a href="http://freshzweinull.de">FreshZweiNull</a> und sonntags auch auf Alles2null in seiner Kolumne <a href="http://www.alles2null.de/category/aufgefrischt/">Aufgefrischt</a>.<br />
Zeitgleich erscheint bei FreshZweiNull regelmässig <a href="http://freshzweinull.de/?s=Der+Sonntagss%C3%B6rfer&amp;x=0&amp;y=0">Der SonntagsSörfer</a>.</p>

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<p><small>© <a href="http://www.alles2null.de">Alles2null</a>, 2009. |
<a href="http://www.alles2null.de/aufgefrischt-handys-keine-innovation-ohne-ruckschritt/">Diesen Beitrag im Blog lesen</a> |
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		<title>Aufgefrischt: Twitter, das Mikro-Rampenlicht</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 10:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefrischt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[

Da meinte neulich ein Freund zu mir, dass er sich ein Auto gekauft habe. Gebraucht, aber ein echtes Liebhaberstück. Die erste Spitztour sei ins schöne Siebengebirge gegangen. Meine Antwort: &#8220;Weiß ich doch alles längst! Hat deine Freundin bei Twitter gepostet.&#8221; In dem Augenblick fiel er aus allen Wolken. Nach dem Motto: Was hat da die [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Da meinte neulich ein Freund zu mir, dass er sich ein Auto gekauft habe. Gebraucht, aber ein echtes Liebhaberstück. Die erste Spitztour sei ins schöne Siebengebirge gegangen. Meine Antwort: &#8220;Weiß ich doch alles längst! Hat deine Freundin bei Twitter gepostet.&#8221; In dem Augenblick fiel er aus allen Wolken. Nach dem Motto: Was hat da die Presse schon wieder über mich geschrieben?</p>
<p style="text-align: justify;">Und damit ist eigentlich das <strong>Besondere an Twitter</strong> schnell erklärt: Jeder erhält für kurze Zeit ein kleines Stück Rampenlicht, Aufmerksamkeit, wie <span id="more-5375"></span>man sie in der Form in der Tageszeitung nie bekommen würde. Klar könnte man seinen Freunden auch einfach von seinen Erlebnissen erzählen, aber <strong>mit Twitter geht es schneller</strong> und man erreicht mehr Empfänger.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich hat das Nachteile. Nachdem inzwischen viele meiner Freunde mir auf <strong>Twitter folgen</strong>, habe ich bei Treffen im wirklichen Leben kaum noch was zu erzählen, was sie nicht schon wüssten. Das ist anders als beim Bloggen, wo man sich auf die wichtigsten Erlebnisse beschränkt. <strong>Beim Twittern</strong> posaunt man deutlich mehr heraus, und damit auch deutlich mehr Kleinigkeiten.<br />
<strong><br />
Twitter im Vergleich zu Blogs und Tageszeitungen</strong>
</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Vergleich zwischen drei Medien: Mit einer Tageszeitung erreicht man vielleicht 30.000 Leser, und es stehen nur die wichtigsten Themen aus Welt- und Lokalgeschehen darin. Die Häufigkeit, in der eine Tageszeitung über mich berichtet: sehr selten, man muss schon etwas Besonderes geleistet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem privaten Blog und vielleicht 500 Lesern hat man höchste Aufmerksamkeit, aber selbst hier muss man sich auf das Notwendigste beschränken. Wenn man sich etwa gerade schlaftrunken auf dem Weg zum Bad den großen Zeh gestoßen hat, würde man das eher nicht bloggen, weil es zu viel Zeit kostet und ein Blogbeitrag sich dafür nicht lohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Drittes: <strong>Twitter</strong>: Höchste Aufmerksamkeit, aber vielleicht nur 50 bis 100 Leser bei einem privaten Account. Deswegen nur sehr kleines Rampenlicht, das dann aber für jede noch so kleine Geschichte. Der Scheinwerfer leuchtet also auch für kleine Geschichten, er ist nur deutlich kleiner und lichtschwächer.<br />
<strong><br />
Twitter ergänzt Lokaljournalismus um die persönliche Komponente</strong>
</p>
<p style="text-align: justify;">Will man das verwissenschaftlichen, könnte man die These aufstellen, dass Printmedien nicht nur an ihrer äußeren Form kranken, sondern auch an ihren Inhalten: Die Themen sind zu allgemein, während das Menschliche, das man in Blogs und bei <strong>Twitter </strong>lesen kann, derzeit viel gefragter ist. Eine hohe Reichweite ist dabei nicht zu erzielen, aber auch nicht notwendig. Man liest von den Leuten, die einen interessieren und wählt sich dabei nur die gewünschten Adressaten heraus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Twitter </strong>zu verteufeln, ist für Lokalzeitungen indes gar nicht notwendig. Denn statt Konkurrenz zu sein, entsteht durch diese <strong>Mikro-Aufmerksamkeit</strong> ein ganz neues Feld öffentlichen Interesses, das das bisherige Spektrum eher noch ergänzt: das Menschliche, Persönliche, Alltägliche, das für Leser auch interessant ist. Lokalredaktionen könnten Twitter für sich nutzen, zum Beispiel als Stimmungsbarometer oder als mögliche Quelle für Zitatgeber, die von einem Geschehen direkt betroffen sind. Wenn etwa der Lärm in der Innenstadt zu groß geworden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gute Idee, den einige Tageszeitungen bereits nutzen, ist, die besten <strong>Tweets das Tages</strong> zu veröffentlichen. Jetzt müssten nur noch mehr <strong>Menschen Twitter</strong> nutzen und ihre Mikro-Aufmerksamkeit für wirklich interessante, private Themen einsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://www.alles2null.de/wp-content/uploads/2009/03/jv.jpg" alt="JV" align="left" />Jürgen Vielmeier schreibt normalerweise bei <a href="http://freshzweinull.de">FreshZweiNull</a> und sonntags auch auf Alles2null in seiner Kolumne <a href="http://www.alles2null.de/category/aufgefrischt/">Aufgefrischt</a>.<br />
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<p><small>© <a href="http://www.alles2null.de">Alles2null</a>, 2009. |
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		<title>Aufgefrischt: Wie Online-Werbung dem Unterbewusstsein einen Streich spielt</title>
		<link>http://www.alles2null.de/aufgefrischt-wie-online-werbung-dem-unterbewusstsein-einen-streich-spielt/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 11:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefrischt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[

Neulich stand ich in der Küche und summte das Lied &#8220;Indigo Girl&#8221; vor mich hin. Das hat mich selbst ein wenig gewundert, denn ich hatte es seit Jahren nicht mehr gehört. Auf meiner iTunes-Playlist ist es längst nicht mehr und im Radio hatte ich es ganz sicher auch nicht gehört.
Nach der Mittagspause kam ich zurück [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Neulich stand ich in der Küche und summte das Lied &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=a27IgsQckTI">Indigo Girl</a>&#8221; vor mich hin. Das hat mich selbst ein wenig gewundert, denn ich hatte es seit Jahren nicht mehr gehört. Auf meiner iTunes-Playlist ist es längst nicht mehr und im Radio hatte ich es ganz sicher auch nicht gehört.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Mittagspause kam ich zurück an meinen Rechner, wo ich noch einen Artikel von <a href="http://www.techcrunch.com">Techcrunch</a> geöffnet hatte. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: In der Seitenspalte von Techcrunch blinkte eine Anzeige von Watershed auf, die mir vorher überhaupt nicht aufgefallen war. <a href="https://watershed.ustream.tv/">Watershed</a> ist eine Plattform von Ustream, mit der Anwender ihren eigenen Video-Livestream online stellen können. Aber davon ganz abgesehen, ist eine Band namens <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Watershed_(South_African_band)">Watershed</a> auch der Interpret von &#8220;Indigo Girl&#8221;, eben dem Lied, das mir kurz darauf in der Küche in den Sinn kam.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Online-Werbung wird ganz unbewusst wahrgenommen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dass Watershed der Interpret von &#8220;Indigo Girl&#8221; ist, wusste ich. Ich hatte das Lied vor vielen Jahren recht häufig gerne gehört. Gänzlich unbewusst hatte ich <span id="more-5229"></span>also die Werbung wahrgenommen, das Wort &#8220;Watershed&#8221; im Geiste mit &#8220;Indigo Girl&#8221; verknüpft, mich an die Melodie erinnert und das Lied prompt vor mich hingesummt. Hätte ich kurz danach nicht die Anzeige gesehen, würde ich wahrscheinlich heute noch nicht wissen, wieso mir das Lied plötzlich wieder in den Sinn kam.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass das Gehirn Begriffe ähnlich verknüpft wie Hypertext, ist nichts Neues. Hypertext ist dieser Eigenschaft des Gehirns nachempfunden, wie man in vielen Fachbüchern nachlesen kann. Das eigentlich Erstaunliche an der Geschichte ist für mich die Wahrnehmung der Werbung. Ich hatte mich nur auf den Text konzentriert, die Werbung wahrscheinlich nur für einen Sekundenbruchteil gesehen. Und doch war sie mir aufgefallen und hat meinem Unterbewusstsein einen kleinen Streich gespielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist fast ein wenig beängstigend. Wer weiß, was Werbebanner noch alles bei uns auslösen können ohne dass wir davon wissen? :) Auf jeden Fall zeigt es, dass Online-Werbung wirkt: Man nimmt sie wahr, und sie kann sich offenbar sogar ins Gehirn einbrennen &#8211; ob man es nun mitbekommt oder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><img src="http://www.alles2null.de/wp-content/uploads/2009/03/jv.jpg" alt="JV" align="left" /> <strong>Jürgen Vielmeier</strong> schreibt normalerweise bei <a href="http://freshzweinull.de">FreshZweiNull</a> und sonntags auch auf Alles2null in seiner Kolumne <a href="http://www.alles2null.de/category/aufgefrischt/">Aufgefrischt</a>.<br />
Zeitgleich erscheint bei FreshZweiNull regelmässig <a href="http://freshzweinull.de/?s=Der+Sonntagss%C3%B6rfer&amp;x=0&amp;y=0">Der SonntagsSörfer</a>.</p>

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<p><small>© <a href="http://www.alles2null.de">Alles2null</a>, 2009. |
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		<title>DSL und leere Versprechungen: Kein Breitband für alle</title>
		<link>http://www.alles2null.de/dsl-und-leere-versprechungen-kein-breitband-fur-alle/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefrischt]]></category>
		<category><![CDATA[DSL]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>

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		<description><![CDATA[

Leere Versprechungen. Das ist es, was ich am ehesten mit dem Wort &#8220;Breitband&#8221; verbinde. Als ich im Jahr 2000 beim T-Punkt in meinem damaligen, schwäbischen Wohnort erste DSL-Angebote mit der Aufforderung &#8220;Jetzt registrieren&#8221; sah, stand ich ganz vorne in der Schlange.
&#8220;Kann allerdings noch ein paar Wochen dauern, bis das in ihrem Stadtteil verfügbar ist&#8221;, klärte [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Leere Versprechungen. Das ist es, was ich am ehesten mit dem Wort &#8220;Breitband&#8221; verbinde. Als ich im Jahr 2000 beim <strong>T-Punkt</strong> in meinem damaligen, schwäbischen Wohnort erste <strong>DSL-Angebote</strong> mit der Aufforderung <strong><em>&#8220;Jetzt registrieren&#8221;</em></strong> sah, stand ich ganz vorne in der Schlange.<br />
&#8220;Kann allerdings noch ein paar Wochen dauern, bis das in ihrem Stadtteil verfügbar ist&#8221;, klärte mich der Verkäufer auf. &#8220;Kein Problem, ich warte&#8221;. Als sich nach einem halben Jahr immer noch nichts tat und ich ohnehin umziehen musste, bestellte ich den Anschluss wieder ab. Ohne DSL, aber um die Erfahrung reicher, dass zwischen Werbung und Wirklichkeit eine große Lücke klafft.
</p>
<p style="text-align: justify;">Längst kein Einzelfall, allenfalls ein Anfang. &#8220;<strong><em>ADSL mit bis zu 16000 Kbit/s</em></strong>&#8221; heißt im Endeffekt oft: 2000 Kbit/s, weil der Anbieter an vielen Wohnorten gar keine höheren Kapazitäten hat. Aus &#8220;Anschlussschaltung innerhalb von vier Wochen&#8221; wurden <span id="more-4926"></span>schnell drei Monate. &#8220;Schon bald über <strong>WiMax mit bis zu 2000 Kbit/s</strong> ins Internet gehen und telefonieren&#8221; ist allenfalls in einigen Gemeinden Wirklichkeit geworden. Und auf ein &#8220;flächendeckendes EDGE-Netz&#8221; warte ich bis heute.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zu wenig Geld, zu wenig Zeit, zu viel Bürokratie</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und nun nehmen sich sogar Brüssel und Berlin dem Thema <strong>Breitband-Internet</strong> an. Jetzt wo die meisten Mobilfunknetze nach 15 (!) und das <strong>DSL-Netz der Telekom</strong> nach 10 (!) Jahren sich so langsam heranwagen, die letzten Lücken zu schließen, will man für flächendeckende Netze sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um es auf einen ganz einfachen Nenner zu bringen:<br />
1,1 Milliarden Euro reichen nicht aus, um jeden Haushalt in Deutschland mit <strong>DSL oder Kabelinternet</strong> zu versorgen. Nicht, wenn man gleichzeitig die Netzneutralität wahren und schon gar nicht, wenn man in fünf Jahren den Boden nicht wieder aufreißen und mit <strong>VDSL</strong> das nächste Konjunkturpaket fahren will. Die Brüsseler Maßnahme ist viel zu bürokratisch, als dass jede kleine Gemeinde sie meisten könnte.
</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Verteilung neuer Funkfrequenzen schafft es maximal ein Mobilfunkanbieter, innerhalb eines Jahres ein flächendeckendes Mobilfunknetz aufzubauen, das selbst Datendienste mit <strong>EDGE</strong> bewältigt. Diesmal ist die Politik diejenige, die in Zeiten von Krise und beginnendem Wahlkampf leere Versprechungen macht. Breitband für alle &#8211; ob über Mobilfunk oder Festnetz &#8211; wird es auch Ende 2010 nicht geben. Aber dann hat man Wahl und Wirtschaftskrise längst hinter sich, und an viele Versprechen von gestern wird man sich nicht mehr erinnern.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong><img class="alignleft size-full wp-image-4931" title="Jürgen Vielmeier" src="http://www.alles2null.de/wp-content/uploads/2009/03/jv.jpg" alt="Jürgen Vielmeier" width="100" height="61" />Jürgen Vielmeier</strong> schreibt normalerweise bei <strong><a href="http://freshzweinull.de">FreshZweiNull</a></strong> und ab heute jeden Sonntag auch auf <strong><a href="http://www.alles2null.de">Alles2null</a></strong> in seiner Sonntags-Kolumne <strong><a href="http://www.alles2null.de/category/aufgefrischt/">Aufgefrischt</a></strong>.<br />
Zeitgleich erscheint bei <strong>FreshZweiNull</strong> regelmässig <strong><a href="http://freshzweinull.de/?s=Der+Sonntagssörfer&amp;x=0&amp;y=0">Der SonntagsSörfer</a></strong>.</em></p>

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</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SonntagsSörfer auf FreshZweiNull &#8211;  Aufgefrischt wird auf Alles2null</title>
		<link>http://www.alles2null.de/sonntagssorfer-auf-freshzweinull-aufgefrischt-wird-auf-alles2null/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 15:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgefrischt]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Alles2null]]></category>
		<category><![CDATA[FreshZweiNull]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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Ihr könntet es unter Umständen schon bemerkt haben, haben wir hier auf Alles2null in letzter Zeit des öfteren zu FreshZweiNull gelinkt und auf bestimmte Beiträge der Kollegen hingewiesen. Oft kommen diese Links in der morgendlichen Linkschau die ab und an auch Statusmeldung heisst.

Und weil wir, Jürgen Vielmeier und ich, uns entschlossen haben unsere Stärken ein [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><!--noadsense-->Ihr könntet es unter Umständen schon bemerkt haben, haben wir hier auf <strong>Alles2null </strong>in letzter Zeit des öfteren zu <strong><a href="http://freshzweinull.de">FreshZweiNull</a></strong> gelinkt und auf bestimmte Beiträge der Kollegen hingewiesen. Oft kommen diese Links in der morgendlichen Linkschau die ab und an auch Statusmeldung heisst.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freshzweinull.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-4902" title="FreshZweiNull" src="http://www.alles2null.de/wp-content/uploads/2009/03/f2null_logo.jpg" alt="FreshZweiNull" width="509" height="90" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Und weil wir, <strong>Jürgen Vielmeier</strong> und ich, uns entschlossen haben unsere Stärken ein wenig zu bündeln und uns in dem gegenseitig unterstützen, was wir am liebsten machen, gibt es ab dieser Woche jeweils eine <strong>Gast-Kolumne</strong> auf dem jeweils anderen Blog.<span id="more-4900"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Jürgen wird auf <strong>Alles2null </strong>jeden Sonntag zur Mittagszeit mit seiner neuen Kolumne erscheinen, was aber genau in <strong><em><a href="http://www.alles2null.de/category/aufgefrischt/">&#8220;Aufgefrischt&#8221;</a></em></strong><a href="http://www.alles2null.de/category/aufgefrischt/"> </a>auf euch wartet verrät Jürgen leider nicht mal mir&#8230; Ich freu mich trotzdem drauf, wird bestimmt wie immer gut&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Auf <strong>FreshZweiNull </strong>werde ich in gewohnter Manier die Woche in den Blogs an mir vorbei ziehen lassen und werde dabei versuchen den ein oder anderen Blog-Beitrag zu empfehlen, den es sich lohnt am Sonntag noch einmal oder vielleicht das erste Mal zu lesen. Die Kolumne <strong><em>Der SonntagsSörfer</em></strong> ist dabei nichts wiederkäuendes aus der Woche und auch keine lose Sammlung von schon veröffentlichtem.<br />
Ich hab es mir angewöhnt immer dann zu schreiben, wenn ich veröffentliche. Auch all die morgendlichen Beiträge der Linkschau bzw. der Statusmeldung sind immer frisch geschrieben und niemals vorgefertigt. Auch wenn es noch so früh ist.  Was also ganz genau zum sonntäglichen Mittag auf <strong>FreshZweiNull </strong>kommen mag, weiß ich selbst noch nicht, wir lassen uns alle mal überraschen.<br />
Wer also noch immer nicht den <strong>FreshZweiNull-Feed</strong> abonniert hat, sollte dies nun schleunigst tun.
</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne wünsche ich einen angenehmen Freitag und freu mich wenn wir uns spätestens am Sonntag wieder lesen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Siehe auch auf FreshZweiNull:</strong></span> <a href="http://freshzweinull.de/2009/03/ab-jetzt-sonntags-auf-f2null-der-sonntagssorfer/">Ab jetzt sonntags auf f2null: &#8220;Der SonntagsSörfer&#8221;</a></p>

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