Noch ist es nicht soweit, aber nichts würde dagegen sprechen. Das behauptet zumindest der freie Journalist Alexander Becker. Hat doch der Spinger Verlag momentan 1,5 Milliarden Euro in der “Kriegskasse” und ein altes Börsensprichwort sagt: Kaufen wenn die Kanonen knallen. Die Finanzkrise ist da, viele sind unterbewertet und wären somit günstig zu haben (Xing ist an der Börse notiert).
Wenn man also in die Landschaft schaut und sieht, dass Lycos zum Verkauf steht, aber wer will schon einen Ladenhüter?
StudiVZ will auch niemand, erst recht nicht der Springer Verlag, denn bei StudiVZ wird kein Geld verdient sondern verbraten. Ob die überhaupt jemals Geld verdienen ist eh dahin gestellt. Obwohl Riecke jetzt weg ist. Zwar hat Springer noch keine echte Community im Portfolio, kann also gut eine brauchen. Auch will Holtzbrinck sicherlich das ungeliebte Kind lieber heute als morgen los werden, Facebook hat bisher auch keinen neuerlichen Übernahme-Versuch gestartet. Also wären die VZ´ler zu haben. Da aber wie schon erwähnt kein Geld verdient wird dort, ist es für den Springer Verlag völlig uninteressant, ausserdem werden die Preisvorstellungen von Holtzbrinck weit über den eingesetzten 85 Millionen liegen.
Bleibt also noch Xing. Ein interessantes Gedankenspiel.
Mehr dazu bei Alexander Becker

























Holtzbrinck hat bestimmt Geduld, nur ist die Frage, ob es das Richtige ist, Geduld zu haben. Ich denke, Facebook hat immer noch großes Interesse an einem schnellen Einstieg in D, und was käme da besser als einfach die VZ-Mitglieder zu übernehmen?
Auch auf dem Markt der Communities wird eine Konsolidierung stattfinden, mich wundert es, dass die noch nicht begonnen hat. Und da ist die VZ-Ltd doch ein Leckerbissen. Das Problem sehe ich woanders. Es wird schwierig sein für Holtzbrinck den gewünschten Betrag, die Investitionssumme, beim Verkauf zurück zu bekommen.
GWP: Die Frage ist doch hier: Warum verkaufen die noch keine Werbung??? Zu teuer? schlechte Zielgruppe?
Irgendwas stimmt doch da nicht…
Ich glaube nicht, dass Holtzbrinck StudiVZ verkaufen will. In Wahrheit sind die ja schon in der bequemen Situation Millionen von motivierten Mitgliedern zu haben. So gesehen sind sie der Konkurrenz noch immer weit voraus. Irgendwannn wird GWP dann auch mal genügend Werbung für die VZ-Gruppe verkaufen. Diese Geduld wird man in Stuttgart jetzt auch noch aufbringen.
Na ich würds mal reiserisch nennen, irreführend auf keinen Fall, ich revidiere es ja sofort in der ersten Zeile des Beitrages. ;-)
Ehrlich gsagt bin ich am austesten was geht und was gehen kann. Welcher Art Überschriften, Einleitungen, Keywords usw. Du kannst immer davon ausgehen, dass die Überschriften bei mir immer mit bedacht gewählt sind und niemals irreführend. Reiserisch ja, aber auch das legt sich wieder. Wie gesagt: Test.
Wird das jetzt Dein Markenzeichen, dass Du irreführende Überschriften verwendest?